Patientenbeitrag

Fleischlos und trotzdem lecker kochen – Christa Lorei sucht sich hierzu Anregungen in außereuropäischen Rezepten



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Es gibt natürlich Tofu und verschiedene Tofu- und Sojaerzeugnisse, aber primär Gemüse, Reis und Vollkornnudeln. Das ist auch gewöhnungsbedürftig. Aber ich habe gemerkt, wenn man die Originalrezepte anderer Völker nimmt, da kann man ganz viel davon lernen, wie man vollständige Mahlzeiten ohne Fleisch macht. Das ist einfacher als diese auf Wurst getrimmten, veganen Produkte, die es bei uns in den Regalen der Supermärkte gibt. Es ist nur mehr Arbeit, aber es ist auch deutlich gesünder und es macht wirklich Spaß. Das hat dazu gehört. Ich habe wirklich gelernt, es als Hobby zu nehmen und nicht als eine lästige Notwendigkeit. Es ist wirklich immer die Haltung, die am Anfang steht – ob man es als Strafe sieht, „ich bin krank, deswegen muss ich“, das ist geboren aus so einem Mangelbewusstsein. Aber wenn ich jetzt sage, „oh, das ist jetzt ein neues Experiment und das probiere ich jetzt aus“, dann kommt die Neugierde und dann kriegt man auch so einen Energieschub. Dann macht das auch Spaß. Aber ich fühle mich da auch sehr getragen von der Wohngemeinschaft, in der ich lebe.

Christa Lorei
Das Interview wurde am 08.01.2013 geführt.

Christa Lorei ist 66 Jahre alt. Seit Jahren lebte sie mit einer Herzwandverdickung, doch vor etwa einem Jahr stellte sich heraus, dass auch mehrere Arterien verstopft sind. Daraufhin wurde einerseits mittlels Katheter die Herzwandverdickung behandelt, andererseits veränderte Christa Lorei aber auch massiv ihren Lebensstil: So stellte sie ihre Ernährung nach dem Programm von Dean Ornish um und nahm 10 kg ab. Außerdem begann sie leistungsorientierter Fahrrad zu fahren und ins Fitnessstudio zu gehen. Daneben kümmert sich Christa Lorei durch Meditation und Yoga um ihr emotionales Wohlbefinden.

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