Patientenbeitrag

Christa Lorei überwindet sich zur täglichen Meditation, um unangenehme Themen zu verarbeiten statt zu verdrängen



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Das große Thema ist: Nicht mehr zurückziehen und grollen, weil Grollen verengt die Herzkranzgefäße und macht das Herz zu. Da wirklich rauszugehen, ist diese psychosoziale Kompetenzerweiterung. Dieses Stressmanagement hat eben mit Meditation, Kontemplation und Körperübungen zu tun. Da kommt man auf der Seite runter. Das ist ein volles Programm und ich frage mich manchmal, wie andere Leute das machen, wenn sie zusätzlich noch berufstätig sind.

Und dann kommt natürlich unweigerlich ein Teil, der sagt, „das will ich nicht“ und dem tausend andere Sachen einfallen, wofür man jetzt gerade mehr Zeit braucht. Wobei, wenn ich dann mit Abstand wieder darauf gucke, dann denke ich, das kann doch nicht wahr sein! Es kann doch nicht angehen, dass ich eine halbe Stunde von 24 Stunden nicht erübrigen kann. Da muss man sich auf die Schliche kommen, welche Bedeutung dieses Vermeidungsverhalten hat oder dass es überhaupt Vermeidungsverhalten ist, muss erst einmal erkennen.

Christa Lorei
Das Interview wurde am 08.01.2013 geführt.

Christa Lorei ist 66 Jahre alt. Seit Jahren lebte sie mit einer Herzwandverdickung, doch vor etwa einem Jahr stellte sich heraus, dass auch mehrere Arterien verstopft sind. Daraufhin wurde einerseits mittlels Katheter die Herzwandverdickung behandelt, andererseits veränderte Christa Lorei aber auch massiv ihren Lebensstil: So stellte sie ihre Ernährung nach dem Programm von Dean Ornish um und nahm 10 kg ab. Außerdem begann sie leistungsorientierter Fahrrad zu fahren und ins Fitnessstudio zu gehen. Daneben kümmert sich Christa Lorei durch Meditation und Yoga um ihr emotionales Wohlbefinden.

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