Patientenbeitrag

Wolfgang Peters achtet darauf, sich nicht zu überlasten und ungesunde Haltungen zu vermeiden



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Das ist übrigens ganz wichtig, der Satz: Auf den Körper hören. Die Kinder sind jetzt ausgezogen im Laufe der Zeit und jetzt tun wir so ein Zimmer nach dem anderen ein bisschen herrichten, wieder mal ein bisschen streichen und so. Und da merke ich ja auch: Ich habe eine neue Decke jetzt eingezogen oben in einem Zimmer und da merke ich halt auch: Wenn ich da zwei Stunden arbeite, so über Kopf und tu mich die ganze Zeit strecken, dass es anfängt mit ziehen da hinten. Und das weiß ich und da schaffe ich halt eben nur täglich eine Stunde oder mal an einem Tag gar nichts. Da habe ich also überhaupt kein Problem damit. Also einfach was das anbelangt, auf den Körper hören. Es gibt bestimmte Arbeiten, bestimmte Haltungen, bestimmte Sachen, die halt einfach nicht gut sind und die man dann halt eben bleiben lassen muss oder nur ganz kurz machen.
Habe ich kein Problem damit. Es geht halt nicht mehr. Es geht halt nicht mehr. Du hast halt gesundheitlich ein bisschen Probleme und dann musst du dich halt entsprechend verhalten. Und wenn eben dieses Signal kommt, da habe ich kein Problem damit. Deswegen fühle ich mich jetzt nicht minderwertig oder irgendwas. Nee, da habe ich also für mein Ego kein Problem. Wenn es weh tut, höre ich auf, und damit fertig. Soll ich mich da noch irgendwie behaupten? Ist so ähnlich wie im Fitness-Center: Ich muss ja nicht fünfzig Kilo auf eine Stange legen, reichen ja auch zwanzig. Habe ich keine Probleme damit. Um bestimmte Übungen zu machen, wo dann diese Bodybuilder das dreifache von dem Gewicht drauf legen und ich mache nur ein Drittel davon – da habe ich doch kein Problem damit. Das ist doch für mich. Ich mache doch das für mich, ich mache doch das nicht für andere. Wenn ich jetzt da an der Decke, also über Kopf arbeite, streiche oder male oder irgendwas, da habe ich überhaupt kein Problem. Wenn es nicht geht, geht es nicht und damit fertig. Was soll denn das? Ich muss ja nicht heute, ich setze mich doch nicht unter Druck und sage ich möchte jetzt heute diese bestimmte Arbeit machen und wenn ich die nicht mache, dann ist…. nee. Nee. Kein Problem damit.

Wolfgang Peters
Das Interview wurde am 10.02.2011 geführt.

Wolfgang Peters ist 57 Jahre alt. Im Alter von 30 Jahren hatte er einen Bandscheibenvorfall, Veränderungen in seiner Lebensweise gingen jedoch mit der Verbesserung der Schmerzen wieder verloren. Seit seinem zweiten Bandscheibenvorfall mit 46 Jahren betreibt er regelmäßig Rückentraining, achtet auf eine rückengesunde Haltung im Alltag und hat seine Rückenschmerzen so gut im Griff.

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