Patientenbeitrag

Anfangs war Wolfgang Peters sehr skeptisch, in ein Fitnessstudio zu gehen



War der Beitrag hilfreich?
Text ein- und ausblenden

Ja und dann habe ich immer mal so ein bisschen noch Probleme gehabt und bin dann mal zu einem Orthopäden gegangen und der hat gesagt: „Ja Sie sind halt ein bisschen anfällig.“ Und ich solle mir einfach mal überlegen, ob ich nicht in ein Fitnessstudio gehen will und mir ein Rückenschulungs-/Rückentrainingsprogramm ausarbeiten lasse. Ich solle mir das mal durch den Kopf gehen lassen. Das würde er mir also schon empfehlen, weil einfach die ganzen Bewegungen – Rücken, Schultern, Nackenbereich, auch Bauchmuskeltraining ist sehr wichtig bei Bandscheibenvorfällen… „Joa“, habe ich gedacht, „ach Mensch, Fitness-Center, so was spleeniges, das ist doch was für die nicht-ausgelasteten Großstädter!“
Dann habe ich das einmal meiner Frau erzählt und die sagte, „probiere es doch mal, probiere es doch mal“. Und dann ist zufällig in der Zeitung einmal so eine Annonce gewesen, dass ein neues Fitnessstudio aufgemacht hätte. Und die haben dann so einen Probemonat angeboten. Ja, dann habe ich mir das mal angeschaut und auch gleich zum Therapeuten oder halt zum Trainer gesagt, „also horch her, ich habe dieses und dieses Problem“, und da sagt er, „ja, es sind einige da, die solche Probleme haben“.
Ich habe mir eigentlich nie so richtig Gedanken gemacht über das Fitnessstudio. Im Fitnessstudio, habe ich eigentlich immer so die Vorstellung, ja da sind ein paar so Spinner drin, die wollen da ihre Muskelpakete. Und dann wo ich dann da gesehen habe – da habe ich also schon auch… Das sieht man gleich: Ein paar Hausfrauen oder auch ein paar ältere Leute so in meinem Alter, die also nicht Muskelpakete aufbauen wollen oder irgendwie da so Bodybuilding und solche Geschichten, das hat man da gleich gesehen. Und dann sieht man auch, dass bestimmte Leute eben die bestimmten Geräte machen und wenn du dann mal mit denen ins Gespräch kommst, dann stellst du fest, dass also wirklich viele Rückenprobleme haben und [denen] auch dieser Weg empfohlen worden ist.

Wolfgang Peters
Das Interview wurde am 10.02.2011 geführt.

Wolfgang Peters ist 57 Jahre alt. Im Alter von 30 Jahren hatte er einen Bandscheibenvorfall, Veränderungen in seiner Lebensweise gingen jedoch mit der Verbesserung der Schmerzen wieder verloren. Seit seinem zweiten Bandscheibenvorfall mit 46 Jahren betreibt er regelmäßig Rückentraining, achtet auf eine rückengesunde Haltung im Alltag und hat seine Rückenschmerzen so gut im Griff.

Alle Beiträge von Wolfgang Peters

Schlagworte:

Neuen Kommentar verfassen






* Pflichtangaben