Patientenbeitrag

Marie Bernstein hat verschiedene Fitnessstudios ausprobiert, bevor sie eins gefunden hat, wo ihr der Sport Spaß macht



War der Beitrag hilfreich?
Text ein- und ausblenden

Seit einigen Jahren gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio und mache dort Kraftübungen. Auch Herz-Kreislauf-Übungen, aber vor allen Dingen eben Kraftübungen. Jetzt nicht speziell für den Rücken, aber immer im Bewusstsein, dass der Rücken da eine Rolle mitspielt und dass ich ihm da auch versuche was Gutes zu tun. Ich merke einfach, es tut mir gesundheitlich enorm gut. Es ist so ein Rundumerlebnis, in jeder Hinsicht fitter und beweglicher zu sein, was ich toll finde und versuche, wirklich regelmäßig zu machen. Und der Rücken profitiert auch davon. Was ich auch sehr schön fand: Die bieten sehr viele Kurse an, alle möglichen Sachen von Pilates über Yoga über diverse Jazztanzgeschichten, Boxing… Da habe ich zwei, drei Sachen ausprobiert und habe dann eines gefunden, was ich ganz toll fand. Das nennt sich Dynamic Pilates und wenn es mir gelingt, das zeitlich so zu legen, dass ich diesen Kurs erwische, dann mache ich das auch ganz gerne. Aber das sind keine speziellen Dinge, wie jetzt in diesem anderen Fitnessstudio, wo es wirklich genau um den Rücken ging. Dieses Training, das ist nicht darauf abgezielt, sondern das ist mehr eine allgemeine körperliche Sache. In der Zeit, wo es mir nicht gut ging mit dem Rücken, bin ich in ein Trainingszentrum gegangen, was damit wirbt, dass es speziell für den Rücken ist und habe dort an den Maschinen gearbeitet. Das habe ich ungefähr ein halbes Jahr gemacht. Da gab es auch Spezialangebote mit verschiedensten Übungsgeräten, die dann intensiv betreut wurden. Ich fand das furchtbar. Zum einen war es sehr öde, zum anderen hatte ich auch das Gefühl, es hat mir gar nicht gut getan. Die Rückenschmerzen haben zugenommen und der versprochene Gewinn, dass die dann irgendwann weniger werden, der hat sich nicht eingestellt. Sodass ich dann irgendwann da wieder aufgehört habe. Und das Gefühl hatte, wenn ich die Übungen so in der Form mache, wie es mir entgegen kommt und wie so mein Gefühl für meinen Rücken sich entwickelt, dann fahre ich damit sehr viel besser.

Marie Bernstein
Das Interview wurde am 21.04.2013 geführt.

Marie Bernstein ist 63 Jahre alt. Mit 30 Jahren bekam sie erstmals Rückenschmerzen, die sie zunächst mit Schmerzmitteln und Entlastungsübungen in Schach hielt. Etwa 10 Jahre darauf bekam sie aber erneut starke Schmerzen und Lähmungserscheinungen – ein Bandscheibenvorfall wurde diagnostiziert. Daraufhin befasste sich Marie Bernstein eingehender mit ihrem Körper: Sie ließ sich in Alexander-Technik schulen, geht seitdem regelmäßig ins Fitnessstudio und fährt im Alltag viel Rad. Außerdem hat Marie Bernstein gute Erfahrungen mit Qigong gemacht und meditiert täglich.

Alle Beiträge von Marie Bernstein

Schlagworte:

Neuen Kommentar verfassen






* Pflichtangaben