Patientenbeitrag

Bei der Gartenarbeit kontrolliert Beatrice Arendt fortwährend ihre Haltung und verhindert so das Auftreten von Schmerzen


In der Gartenarbeit ist es so, dass ich auch manchmal Situationen habe, wo ich, wenn ich mal wieder irgendeinen Busch ausgraben möchte, also auch beim Betätigen des Grabens, ist es gerade wichtig den Beckenboden angespannt zu haben, damit das Graben nicht auf die Lendenwirbelsäule geht. Und das ist für mich sogar immer ein Selbsttest, wenn ich jetzt im Garten bin und diese Tätigkeiten mache und ganz kontrolliert auch mein Beckenboden mit aktiviere, sodass ich im Nachhinein am Abend dann für mich feststellen kann, “Ja, hättest du die Arbeit vor sieben acht Jahren gemacht, dann wärst du jetzt kaputt, dann hättest du jetzt Rückenschmerzen und heute geht es dir wesentlich besser”. Ich kann also diese Arbeit noch machen, ich bin nicht eingeschränkt deswegen, aber ich muss zusehen, dass ich meine Muskulatur, die ich habe, auch entsprechend aktiviere. Und das habe ich früher nicht getan, weil ich es auch nicht wusste, dass ich eben, was das Arbeiten angeht, die Lendenwirbelsäule beanspruchen könnte, dass ich da den Beckenboden aktiviere oder dass ich nicht in gebückter Stellung an etwas arbeite, sondern dass ich auch teilweise in die Hocke gehe oder mich auf die Knie setze, um etwas zu machen.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 19.02.2011 geführt.

Beatrice Arendt ist 55 Jahre alt. Mit etwa 40 Jahren erlitt sie einen Bandscheibenvorfall. Die anhaltenden Schmerzen und eine belastende berufliche Situation bedingten bei ihr eine Depression. Mit der Kombination von gezieltem Rückensport, Therapie und bewusster Entspannung ist es Beatrice Arendt gelungen, ein großes Stück ihrer Lebensqualität zurückzugewinnen.

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