Patientenbeitrag

Die Erinnerung an die Schmerzen nach dem Bandscheibenvorfall ermahnt Wolfgang Peters, weiterhin im Alltag auf eine rückengesunde Haltung zu achten



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Also das sind solche Sachen, wo man also wirklich eigentlich… Es tut nicht weh und man kann es doch machen. Man muss einfach dran denken. Und da kann man halt… Wenn man weiß, dass man mit solchen Sachen einen weiteren Bandscheibenvorfall vielleicht verhindern kann – ich weiß es nicht, ob es reicht – aber wenn man solche Sache damit verhindern kann, dann….
Das sind so furchtbare Schmerzen, Sie können sich kaum bewegen. Die einzige Möglichkeit, die ich gehabt habe zum Schlafen die ersten drei Wochen: Ich bin also auf den Balkon rausgegangen, habe unsere Sommercampingliege geholt, die ist so eine Art Stufenbett, und habe dann dieses Möbel, also [auf] die Liege das Polster drauf gelegt und den Schlafsack drauf gelegt und dann habe ich die ersten drei Wochen hier drinnen in diesem Zimmer in der Campingliege geschlafen in Stufenlage, weil ich was anderes gar nicht konnte. Was während einem Bandscheibenvorfall ja auch ganz schwierig ist, sind die sogenannten Stellungswechsel, also praktisch von Sitzen in Stehen oder von Sitzen in Liegen. Das sind ja höllische Schmerze. So das merken Sie sich. Das Einzige, wo ich keine Probleme gehabt habe, war eben Laufen, Gehen, Stehen.

Wolfgang Peters
Das Interview wurde am 10.02.2011 geführt.

Wolfgang Peters ist 57 Jahre alt. Im Alter von 30 Jahren hatte er einen Bandscheibenvorfall, Veränderungen in seiner Lebensweise gingen jedoch mit der Verbesserung der Schmerzen wieder verloren. Seit seinem zweiten Bandscheibenvorfall mit 46 Jahren betreibt er regelmäßig Rückentraining, achtet auf eine rückengesunde Haltung im Alltag und hat seine Rückenschmerzen so gut im Griff.

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