Patientenbeitrag

Die geringeren Schmerzen und der Sieg über den inneren Schweinehund belohnen Thomas Ihle für seine Anstrengungen



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Sportlich war ich eigentlich immer aktiv, vorrangig Laufen. Laufen, Konditionssport, alles so in dieser Form, was eigentlich immer ok war, was immer den Spaß gebracht hat. Dazu kamen eben auch solche Sachen wie Skifahren oder alle möglichen Aktivitäten, Hauptsache draußen an der frischen Luft. Das wurde jetzt natürlich eingeschränkt durch diese Schmerzen. Wenn man dann natürlich nicht mehr so viel läuft, sich so viel bewegt, weil man natürlich auch eine bestimmte Schutzhaltung, Schonhaltung, annimmt und diese Schonhaltung ist ja noch schlimmer und alles zusammen gepaart mit wenig Bewegung. Dazu kam damals bei mir auch noch das Beenden des Rauchens. Das führte dann dazu, dass das eine oder andere Kilo draufkam, was dann wieder zur Folge hatte: Beschwerden mit dem Herz, also Bluthochdruck, Beschwerden mit dem Cholesterinspiegel, alles solche Dinge, weil man sich nicht ausreichend bewegt. Und das ist so ein immerwährender Kampf, den man jeden Tag bestehen muss. Diese Überwindung des inneren Schweinehundes ist mit der schwerste Kampf.

Also interessanterweise ist das Gefühl danach, wenn man Tatsache nach einer halben Stunde aus dem Wald wieder kommt und verschwitzt ist, fertig ist, dann ist man innerlich zufrieden, dass man zum Einen sich ausgepowert hat und zum Anderen hat man wieder gewonnen. Man hat wieder diesen Schweinehund überwunden. Dieses nachträgliche „jetzt hab ich‘s” – das ist entscheidend.

Thomas Ihle
Das Interview wurde am 28.01.2011 geführt.

Thomas Ihle ist 47 Jahre alt. Mit Anfang 30 hatte er einen ersten Bandscheibenvorfall. In den letzten drei Jahren hatte er erneut mehrere Bandscheibenvorfälle und hat daraufhin seinen Lebensstil geändert. Thomas Ihle hat sich einen Hund angeschafft, macht nun regelmäßig Rückengymnastik zuhause und hat das Rauchen aufgegeben.

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