Patientenbeitrag

Durch professionelle Betreuung im Fitnessstudio und den Einsatz der richtigen Fitnessgeräte schaffte Franziska Neick, ihre Muskelkraft zu erhöhen



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Ich bekomme dann am Anfang sozusagen zehn Maschinen, was aber auch erst nach der ärztlichen Untersuchung passiert, wo wirklich auch nochmal gesagt wird, „okay, da müssen wir drauf eingehen, da muss ein anderer Rhythmus rein“. Da schauen sie halt, wie weit man muskulär ist. Das wird dann eingestellt und man hat drei Trainings, wo wirklich drei Mal Trainer am Anfang mit dir rumgehen und nochmal gucken und das einstellen. Und die Fehler, die bei billigen Fitnessstudios einfach gemacht werden, dass man mit falschem Training noch mehr kaputt macht, dass die praktisch umgangen werden. Das ist alles. Es ist auch unglaublich karg. Es gibt wirklich kaum Farben oder so. Es passt irgendwie. Es ist pragmatisch. Ich gehe dort hin und gehe dort wieder raus, aber mir geht es gut danach. Die haben keine Wellnessangebote, da sind nur Maschinen, die – ich war auch schon in anderen Fitnessstudios – die teilweise auch dort so stehen, gerade was die Bein- und Armsachen, also was das Ganzkörperprogramm und nicht nur den Rücken angeht. Dann gibt es auch noch zwei, drei, vier, ich weiß nicht wie viele, speziell für den Rücken entwickelt, dass du wirklich an jede Muskelgruppe ran kommst. Und es gibt gerade eine, die komplett wichtig ist und wo ich auch Schmerzen hatte. Wo ich auch unter Schmerzen trainiert habe und mich da durchgebissen habe, die aber richtig an die Minimuskulatur rangeht und ich merke, „okay, hier passiert jetzt eine Kräftigung“. Das ist richtig da, wo der Bandscheibenvorfall sitzt. Und langsam halten die Muskeln das alles drum herum. Und was es noch auszeichnet, ist eine gute Betreuung. Also man bekommt immer ein Kontrolltraining nach so und so viel Einheiten, dass wieder jemand drauf schaut, ob man es richtig macht und die Maschinen verändert werden. Also sodass man sich da auch eingebettet fühlt von gut ausgebildeten Menschen, Physiotherapeuten und allen, die dort rumspringen, die dir auch wirklich etwas sagen können und die auch motivierend dahinter stehen. Und ja, das hat mir vom Typ Mensch glaube ich geholfen: Ich habe jetzt einen Plan und das wird jetzt gemacht und den werde ich jetzt verfolgen. Und jetzt hatte ich die Muskelmessung vor drei, vier Wochen wieder und es ist fast ausgeglichen. Also auf dem Gebiet hat sich wirklich etwas getan, das merke ich. Also wirklich, Kieser-Training hilft tatsächlich.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 13.02.2013 geführt.

Franziska Neick ist 25 Jahre alt. Im Alter von 23 Jahren hatte sie einen Bandscheibenvorfall. Um mit der Erkrankung umzugehen, musste sie sich vollkommen neu orientieren. Durch konsequente Stressreduktion, Yoga und regelmäßiges Kieser-Training hat Franziska Neick ihre Schmerzen in den Griff bekommen.

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