Patientenbeitrag

Thomas Ihle hält sich bei Versuchungen die negativen Konsequenzen des Rauchens vor Augen



War der Beitrag hilfreich?
Text ein- und ausblenden

Bis zum heutigen Tag, das ist jetzt, wie gesagt, fast drei Jahre her, ist es mir gelungen, eben nicht zu rauchen und ich sehe es so wie eine Alkoholsucht, wenn man einmal wieder dran ist, wenn man einmal wieder probiert hat, bin ich zumindest sofort wieder dran. Wenn ich mir jemals wieder einen Zigarillo in den Mund stecken sollte und anzünden sollte, dann weiß ich, „da hast du verloren“. Diese Messerstiche werden immer weniger, aber die sind nie weg. Die kommen immer dann, wenn man sie am wenigstens vermutet.

Drüber nachdenken, drüber wirklich intensiv nachdenken, „ach Mensch, jetzt könntest du eigentlich mal“ und dann fällt einem sofort wieder ein: „ach nee, dann stinken deine Klamotten wieder so und du weißt ja, du bist dann auch gleich wieder drin“. Und wenn man, bei mir ist das so, wenn dann schon dieser Gedanke gedacht ist, dann ist es schon wieder vorbei und ich habe gar keine Lust mehr. Wie gesagt, diese Gedanken kommen in immer größeren Abständen, diese Messerstiche. Und je größer diese Abstände werden, desto schneller ist auch dieses Darüber-Nachdenken, dieses Wollen auch gleich wieder vorbei.

Thomas Ihle
Das Interview wurde am 28.01.2011 geführt.

Thomas Ihle ist 47 Jahre alt. Mit Anfang 30 hatte er einen ersten Bandscheibenvorfall. In den letzten drei Jahren hatte er erneut mehrere Bandscheibenvorfälle und hat daraufhin seinen Lebensstil geändert. Thomas Ihle hat sich einen Hund angeschafft, macht nun regelmäßig Rückengymnastik zuhause und hat das Rauchen aufgegeben.

Alle Beiträge von Thomas Ihle

Schlagworte:

Neuen Kommentar verfassen






* Pflichtangaben