Patientenbeitrag

Nach dem zweiten Bandscheibenvorfall setzte sich Wolfgang Peters intensiv mit seinen Risikofaktoren auseinander



War der Beitrag hilfreich?
Text ein- und ausblenden

Es ist ja immer so: Wenn man so einen Bandscheibenvorfall oder zwei Bandscheibenvorfälle [hatte], fragt man sich schon: „Wieso kriegst jetzt gerade du das? Wieso hab jetzt ich das und warum hat er es nicht?“ Und dann machst du dir ja schon ein bisschen Gedanken. Und wenn du dann so beim Entlassungsgespräch vom Oberarzt dann erzählt kriegst, was alles dazu beitragen kann oder was so genannte Risikofaktoren sind, was das auslösen [kann], dann überlegst du und denkst: „Eigentlich, ein paar Risikofaktoren könnt man weglassen. Warum nicht?“ Ich bin jetzt also nicht in meiner Lebensqualität irgendwie eingeschränkt, also absolut nicht. Fühle ich mich auf jeden Fall nicht. Nö, überhaupt nicht. Man muss es nur wollen. Das ist einfach der Wille, sich ein bisschen zu ändern.
Einfach zu sagen, dass es jederzeit wiederkommen kann. Nach dem zweiten Bandscheibenvorfall war mir schon klar: Also auf einen weiteren kannst du wirklich verzichten. Und ich hoffe, dass diese Maßnahmen, die ich jetzt da ergriffen habe, dass das reicht ganz einfach. Das wird die Geschichte zeigen, ob es so der Fall ist. Ich hoffe es natürlich.

Wolfgang Peters
Das Interview wurde am 10.02.2011 geführt.

Wolfgang Peters ist 57 Jahre alt. Im Alter von 30 Jahren hatte er einen Bandscheibenvorfall, Veränderungen in seiner Lebensweise gingen jedoch mit der Verbesserung der Schmerzen wieder verloren. Seit seinem zweiten Bandscheibenvorfall mit 46 Jahren betreibt er regelmäßig Rückentraining, achtet auf eine rückengesunde Haltung im Alltag und hat seine Rückenschmerzen so gut im Griff.

Alle Beiträge von Wolfgang Peters

Schlagworte:

Neuen Kommentar verfassen






* Pflichtangaben