Patientenbeitrag

Karl Theodor von Herges achtet darauf, seinen Rücken nicht auskühlen zu lassen



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Ich vermeide auch bei so einem Wetter, wie wir es jetzt haben, rauszugehen, also leicht bekleidet rauszugehen. Ich achte also schon darauf, vernünftig gekleidet zu sein und ein bisschen auf meinen Körper zu hören. Was ich früher auch nicht wahrgenommen habe oder vielleicht auch nicht wollte. Da war ich auch jünger. Auch wenn es warm ist, habe ich grundsätzlich ein Hemd an oder ein T-Shirt drunter und dann nochmal ein Hemd. Weil Zugluft am Rücken tödlich ist. Da komme ich überhaupt nicht mit klar, absolut nicht. Der untere Rücken muss immer warm bleiben und wenn der eine gewisse Grundwärme hat, da habe ich schon die halbe Miete. Und da achte ich sehr stark darauf. Einen Gurt trage ich, aber ohne Pelotte. Das Beste, was man machen kann, ist vielleicht ein Nierengurt wie beim Motorradfahren. Das reicht. Meistens reicht diese Wärmebildung schon allein durch den Gurt aus, nicht diese aktive Stützung. Nicht immer, aber in vielen Fällen reicht das aus. Also mit anderen Worten: Ein leichter Gurt, ja. Zur Wärmeunterstützung. Reicht.

Karl Theodor von Herges
Das Interview wurde am 12.06.2012 geführt.

Karl Theodor von Herges ist 49 Jahre alt. Mit Anfang 30 hatte er einen ersten Bandscheibenvorfall, auf den in den kommenden 15 Jahren zwei weitere folgten. Mit den chronischen Schmerzen entwickelte sich bei Karl Theodor von Herges eine lang anhaltende Depression, die er erst vor etwa acht Jahren in den Griff bekam. Dazu beigetragen haben eine Psycho- und Gestalttherapie, eine Selbsthilfegruppe mit anderen Schmerzpatienten sowie regelmäßiger Kraftsport und Tai-Chi. Infolge seiner chronischen Schmerzen wurde Karl Theodor von Herges vor 13 Jahren frühberentet.

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