Patientenbeitrag

Karl Theodor von Herges hat gute Erfahrungen mit einem TENS-Gerät gemacht



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Was ich mache: TENS-Gerät. Seit Jahren. Das ist Elektrostimulation. Ich habe also vier Elektroden, die auf die Schmerzstellen oder neben die Schmerzstellen gesetzt werden. Dann gibt es Impulse, also Stromreize. Da komme ich sehr gut mit zurecht, die habe ich auch öfters am Tag. Man sagt eigentlich einmal am Tag, aber ich brauche sie eben öfters und das funktioniert sehr gut. Das kann man selbst machen. Vor 20 Jahren hat man mit Elektroden und Salbe angefangen. Das war eine unschöne Arbeit. Aber mittlerweile sind die Elektroden leicht feucht. Die werden einfach nur auf die Haut gelegt und das reicht. Die kann man abziehen und dann bleiben keine Rückstände, gar nichts. Man kann also unterschiedliche Stufen einstellen, Impulse, auf die man unterschiedlich reagiert. Ich verändere auch ständig die Frequenzen und ich komme da bestens mit zurecht. Das hat natürlich auch dazu geführt, dass die Medikamente auch reduziert werden konnten.

Karl Theodor von Herges
Das Interview wurde am 12.06.2012 geführt.

Karl Theodor von Herges ist 49 Jahre alt. Mit Anfang 30 hatte er einen ersten Bandscheibenvorfall, auf den in den kommenden 15 Jahren zwei weitere folgten. Mit den chronischen Schmerzen entwickelte sich bei Karl Theodor von Herges eine lang anhaltende Depression, die er erst vor etwa acht Jahren in den Griff bekam. Dazu beigetragen haben eine Psycho- und Gestalttherapie, eine Selbsthilfegruppe mit anderen Schmerzpatienten sowie regelmäßiger Kraftsport und Tai-Chi. Infolge seiner chronischen Schmerzen wurde Karl Theodor von Herges vor 13 Jahren frühberentet.

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