Patientenbeitrag

Wolfgang Peters geht mindestens einmal in der Woche ins Fitnessstudio, je nachdem, wie es in seinen Terminkalender passt



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Wenn ich sehe, wie meine Kollegen teilweise in meinem Alter ein paar Kilo mehr haben und ungelenkiger sind oder so – da habe ich also praktisch das Notwendige mit dem Nützlichen verbunden. Ich muss mich eigentlich nicht überwinden. Der Vorteil am Fitnessstudio ist natürlich: Ich habe einen bestimmten Plan von bestimmten Geräten und ich brauche mittlerweile keine Schulung mehr, sondern ich kenne mich aus auf diesen Geräten und dann kann ich ins Studio gehen, wann es mein Terminkalender zulässt.
Ich kann meine Übungen und meine Geräte und das kann ich alleine machen. Ich brauche da niemanden dazu und ich verabrede mich mit niemandem, sonst müsste ich ja irgendwelche Termine einhalten und so. Das mache ich also nicht. Ich gehe gerade, wie es mir passt, vor allem wie es halt in meinem Terminkalender aussieht. Mal ist ein Verein und mal macht man da was und da was, und dann, „also heute passt mir der Dienstag nicht, gehe ich am Mittwoch“. Vielleicht gehe ich auch am Montag oder so, wie es halt gerade der Terminkalender zulässt. Und deswegen verabrede ich mich mit keinem. Es gibt auch gute Bekannte, die treffe ich manchmal drei Wochen lang nicht, weil wir einfach zu unterschiedlichen Zeiten da sind und dann heißt es, „ja letzte Woche warst du nicht da“, ich sag, „klar, war ich an dem Tag da“ und so ist das halt eben unterschiedlich.
Es kommt gelegentlich vor, dass ich zweimal gehe, also wirklich gelegentlich. Aber einmal jede Woche ganz bestimmt. Hundertprozentig.
Also einmal die Woche muss einfach sein. Das gönne ich mir einfach. Nicht nur das Studio, sondern auch die anschließende Auszeit. Einfach ohne Handy, ohne alles, einfach Sauna. Sauna – abliegen – zweiter Saunagang – ein paar Gespräche führen, vielleicht auch nicht, wenn nicht, dann nicken wir ein bisschen, macht auch nichts, ist egal. Aber auf jeden Fall: Wenn ich gehe, gehe ich also wie gesagt von sechs bis halb zehn, die Richtung.

Wolfgang Peters
Das Interview wurde am 10.02.2011 geführt.

Wolfgang Peters ist 57 Jahre alt. Im Alter von 30 Jahren hatte er einen Bandscheibenvorfall, Veränderungen in seiner Lebensweise gingen jedoch mit der Verbesserung der Schmerzen wieder verloren. Seit seinem zweiten Bandscheibenvorfall mit 46 Jahren betreibt er regelmäßig Rückentraining, achtet auf eine rückengesunde Haltung im Alltag und hat seine Rückenschmerzen so gut im Griff.

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