Patientenbeitrag

Da Silvia Kühne mittlerweile allgemein fitter ist, kann sie Freizeitaktivitäten wie Inlineskating und Wandern genießen



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Diese Einsicht, dass es wirklich was hilft und dass ich dabei bleiben sollte, das ist wirklich erst in dem Moment gekommen, wo ich gemerkt habe, dass ich auch leistungsfähiger bin. Ich bin dann auch weniger krank gewesen. Auch insgesamt das Immunsystem war besser drauf. Ich habe auch angefangen, mehr Fahrrad zu fahren, weil ich einen anderen Arbeitsweg hatte und habe insgesamt festgestellt, dass der Sport mir einfach wirklich gut tut und dazu beiträgt, dass ich eben in meinem Leben mehr machen kann. Arbeiten genauso wie andere Aktivitäten. Ich habe noch angefangen inlinerzuskaten, weil ich Freunde habe, die das auch machen. Ich habe dann Inlineskater geschenkt bekommen und habe festgestellt, dass mir das Spaß macht und habe das auch eine Weile gemacht, aber jetzt nicht so ganz regelmäßig. Das ist eher so, man verabredet sich mal zum Federball oder mal zum Inlineskaten – was natürlich aber alles auch nicht gut möglich wäre, wenn ich nicht regelmäßig ins Fitnessstudio gehen würde und fit wäre dafür. Zum Beispiel auch sowas wie Inlineskaten: Wenn man das macht und eigentlich gerade ganz inaktiv ist und körperlich nicht die Voraussetzungen hat, macht das keinen Spaß. Und jetzt macht es mir Spaß, weil ich fit genug dafür bin. Und ich hatte auch jemanden, mit dem ich das angefangen habe, der da auch Rücksicht darauf genommen hat, dass ich eben das nicht gut kann, dass ich das erst lerne. Das war auch eine Freundin, die mir da geholfen hat, das überhaupt zu lernen. Ich bin früher auch nicht so oft spazieren gegangen. Inzwischen ist es auch so, dass ich gerade durch die Arbeit, wirklich 40 Stunden und mehr pro Woche, halt merke, dass mir die Bewegung fehlt und dann am Wochenende einfach gerne einfach mit Freunden mich treffe zum Spazieren gehen oder auch zum Wandern gehen, so als Ausgleich. Und das macht mir auch Spaß. Das ist mir auch wichtig und schön.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 21.02.2013 geführt.

Siliva Kühne ist 38 Jahre alt. Seit sie mit 24 Jahren einen Bandscheibenvorfall hatte, leidet sie an chronischen Rückenschmerzen. Direkt nach dem Bandscheibenvorfall nahm Silvia Kühne an einer Reha teil, doch bis sie einsah, dass sie einfach mehr Sport machen muss und Sport Spaß machen kann, dauerte es Jahre. Seit 2 Jahren geht Silvia Kühne nun ins Fitnessstudio. Dank ihrer verbesserte körperlichen Fitness kann sie mittlerweile auch Freizeitsport genießen. Außerdem achtet Silvia Kühne darauf, zwischen Arbeit und Freizeit abzugrenzen und sich Erholung zum Abschalten zu gönnen.

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