Patientenbeitrag

Für die tägliche Büroarbeit hat sich Markus Eilert einen ergonomischen Arbeitsplatz zugelegt


Nach der Bandscheiben-OP habe ich über die Rentenversicherung einen Zuschuss bekommen für die Arbeitsplatzeinrichtung, also für so einen Tisch, den ich in der Höhe verstellen kann, und auch einen ergonomischen Stuhl. Einen Großteil musste ich selber bezahlen, aber solange man Arbeit hat, kann man das auch noch bezahlen. Das ist ja für die Gesundheit. Und es hat sich auch gelohnt.

Als ich den Stuhl gekauft habe, war ich in einem Laden, die auf solche Arbeitsplätze spezialisiert sind, und da habe ich bestimmt 20 Stühle Probe gesessen, bis ich dann den hatte. Und als ich sagte, „hier sitze ich super“, haben sie mir gesagt, das sei ein Frauenstuhl. Die Sitzfläche von dem Stuhl wackelt so, also man kann da nicht ruhig drauf sitzen. Sobald man irgendwie eine Hand bewegt, wackelt der ganze Stuhl mit – was aber gewollt ist, damit eben alles in Bewegung bleibt. Und das tut eigentlich ganz gut. Also wenn ich jetzt wirklich mal einen ganzen Tag auf diesen anderen Stühlen sitze, dann merke ich das schon im Rücken. Und dann sage ich mir: „Naja, beim nächsten Mal musst du halt jede Stunde mal aufstehen und einmal durch das Haus gehen.“

Am Anfang habe ich es eben so gemacht, dass ich früh den Tisch hochgefahren habe und bis Mittag gestanden habe und dann ab Nachmittag gesessen bin. Irgendwann siegt halt die Faulheit und man macht es dann immer weniger. Und jetzt sitze ich meistens den ganzen Tag. Schlecht, aber ist halt so. Ich habe mir dann aber für meinen Arbeitsplatz zu Hause auch so einen Tisch geholt. Den gab es gebraucht relativ preiswert. Und da mache ich es sogar, dass ich dann mal den Tisch hochfahre und im Stehen arbeite. Ist ja auch bequem, wenn man dann irgendwas holt und so. Da mache ich es. Aber zu Hause ist es natürlich nicht so viel Zeit wie auf Arbeit.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 10.01.2013 geführt.

Markus Eilert ist 42 Jahre alt. Vor 10 Jahren hatte er einen Bandscheibenvorfall. Daraufhin hat er das Badminton Spielen aufgegeben und stattdessen begonnen, jedem Morgen Rückengymnastik zu treiben. Um sich keine falschen Übungen anzugewöhnen, trainiert er außerdem wöchentlich in einem Gesundheitssportverein. Für die Arbeit hat er sich ergonomische Möbel zugelegt, die ihm den Büroalltag erleichtern.

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