Patientenbeitrag

Mit dem Fortschreiten Krankheit sah Franziska Neick ein, dass sie für ihre Gesundheit das Arbeitspensum unbedingt senken muss



War der Beitrag hilfreich?
Text ein- und ausblenden

Da habe ich mich nur noch gewehrt dagegen und versucht, das irgendwie wie so einen Husten zu sehen, der schon wieder weggeht. Das hat fast zwei Jahre gebraucht, anderthalb oder zwei Jahre, bis ich zu der Erkenntnis gekommen bin, dass gerade wirklich vieles überdenkenswert ist. Nach vier Monaten bin ich mal darauf gekommen, meine drei Jobs zu kündigen. Und das war es dann auch, ich bin dann eigentlich komplett ausgestiegen. Das war ja nicht nur der Rückenschmerz, ich hatte da wirklich, also ich war wirklich auch psychisch kurz vor dem Zusammenbruch. Tag und Nacht war ich nervös. Ich habe keine Luft mehr bekommen und es war alles schon zum Zerreißen gespannt. Wo ich dann im Mai, nach sechs Monaten, gesagt habe zu meinem Vater: „Hier, ich kann nicht mehr. Ich gehe hier keinen Schritt mehr weiter, so wie ich das jetzt gerade mache.“ Gott sei Dank hat er das begriffen. Und dann habe ich nur noch an einem Modul im Studium teilgenommen. Das heißt, von drei Modulen richtig abgespeckt, meinen Job gekündigt und dieses eine Modul irgendwie aus einem ganz guten Reflex heraus gemacht. Da ich sonst völlig aus dem sozialen Leben rausfalle, wenn ich gar nicht mehr zur Uni gehe.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 13.02.2013 geführt.

Franziska Neick ist 25 Jahre alt. Im Alter von 23 Jahren hatte sie einen Bandscheibenvorfall. Um mit der Erkrankung umzugehen, musste sie sich vollkommen neu orientieren. Durch konsequente Stressreduktion, Yoga und regelmäßiges Kieser-Training hat Franziska Neick ihre Schmerzen in den Griff bekommen.

Alle Beiträge von Franziska Neick

Schlagworte:

Neuen Kommentar verfassen






* Pflichtangaben