Patientenbeitrag

Judith Goetz weiß: Mit Atemtechniken und Meditation lassen sich anstrengende Meetings, schlaflose Nächte und Schmerzen besser ertragen


Das hilft mir manchmal auch bei anstrengenden Sachen. Zum Beispiel gab es in meinem Job immer ganz furchtbare Meetings. Die gingen zweieinhalb, drei Stunden und alle besülzten und beschimpften sich gegenseitig. Da kann man sehr wohl Meditation in Anwesenheit aversiver Reize [also in unangenehmen Situation] üben. So kann man zwei Stunden Entspannung machen, wenn man das will.

Atemtechniken benutze ich auch. Auch wenn man sich nach dem Sport dehnt und entspannt, kann man viel über die Atmung machen. Ich glaube, wenn man das einmal gelernt hat, kann man das schneller aktivieren und es ist hilfreicher. Alleine dass man versteht, wie Atmung funktioniert und was man wie machen muss, damit man den Entspannungseffekt herbeiführen kann, bringt schon viel. Das ist zum Beispiel total hilfreich, wenn man vor Schmerzen nicht schlafen kann oder wenn man aus dem Schlaf immer wieder aufwacht, weil irgendwas so weh tut. Da komme ich mit solchen Techniken fast besser klar als mit Schmerzmedikamenten. Das geht schneller.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 30.01.2013 geführt.

Judith Goetz ist 41 Jahre alt. Vor beinahe 10 Jahren hatte sie zum ersten Mal eine Blockade in der Halswirbelsäule. Seitdem achtet sie darauf, regelmäßig Sport zu treiben. Sie geht jede Woche Joggen, macht Rückenübungen zuhause und treibt Pilates in einem Kurs. Um schmerzhafte Verspannungen im Nackenbereich zu vermeiden, versucht Judith Goetz, sich nicht zu überarbeiten und durch Atemtechniken in anstrengenden Situationen entspannt zu bleiben. Vor einem Jahr hatte Judith Goetz erneut eine Halswirbelblockade, die sie jedoch nicht von ihrem aktiven Lebensstil abbringen konnte.

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