Patientenbeitrag

Für Judith Goetz ist es schwer, neben Familie und Arbeit Zeit für den Sport zu finden


Ich habe auch wieder angefangen, Sport zu treiben: Einmal wöchentlich in einem Pilates-Kurs, das hat ja auch Beweglichkeits- und Kraftinhalte. Und zum anderen Laufen einmal pro Woche. Und wenn ich es schaffe, noch ein drittes Mal eins von beiden. Zuhause mache ich meistens Kraftübungen, also was man halt machen kann, ohne dass die Decke wackelt. Und wenn es dann draußen nicht mehr so glatt ist, gehe ich auch nochmal laufen. Denn ich kann zu Hause immer besser Sport machen, wenn ich vorher draußen laufen war. Dann bin ich erwärmt und habe Lust etwas zu machen.

Das Schwierigste ist, sich die Zeit zu organisieren. Das ist das absolut Schwierigste und das habe ich früher manchmal auch nicht hingekriegt. Manchmal ging es einfach nicht. Wie ich es dann doch hingekriegt habe? Ich habe darauf geachtet, dass das mit dem Laufen wenigstens einmal in der Woche klappte. Und wenn ich es noch nicht gemacht hatte und dann Samstag und Sonntag mein Freund zu Hause war, bin ich eben Samstag oder Sonntag gegangen und habe dafür dann die Familie gelassen. Also ich habe das innerlich immer abgehakt, ob das jetzt schon stattgefunden hat oder nicht.

Ich fühle mich besser, wenn ich Sport mache. Da fühle ich mich irgendwie gerader, größer, besser. Einfach gesünder. Vielleicht gar nicht bloß so körperlich – es wirkt sich auch auf seelische Zustände aus, indem ich mich ausgeglichener fühle. Emotionaler Stress geht mich auch nicht so an und ich kann das besser von mir fern halten.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 30.01.2013 geführt.

Judith Goetz ist 41 Jahre alt. Vor beinahe 10 Jahren hatte sie zum ersten Mal eine Blockade in der Halswirbelsäule. Seitdem achtet sie darauf, regelmäßig Sport zu treiben. Sie geht jede Woche Joggen, macht Rückenübungen zuhause und treibt Pilates in einem Kurs. Um schmerzhafte Verspannungen im Nackenbereich zu vermeiden, versucht Judith Goetz, sich nicht zu überarbeiten und durch Atemtechniken in anstrengenden Situationen entspannt zu bleiben. Vor einem Jahr hatte Judith Goetz erneut eine Halswirbelblockade, die sie jedoch nicht von ihrem aktiven Lebensstil abbringen konnte.

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