Patientenbeitrag

Um durch zu viel Arbeit nicht aus dem Gleichgewicht geworfen zu werden, hat Judith Goetz gelernt, Prioritäten zu setzen


Bei zeitlichem Stress, also wenn ich auf Arbeit so einen Druck habe und es sehr viel ist, dann merke ich merke das nicht zuerst im Rücken, sondern eher in einer allgemeinen Anfälligkeit für Infektionskrankheiten oder Mattigkeit und Angeschlagenheit. Man merkt dann, da muss man irgendwas anders machen. Dann ist es eher die Frage, wie man sich gegenüber dem Arbeitgeber positionieren kann um zu sagen: „Das ist mein Limit und da will ich jetzt nicht drüber gehen.“ Das hat die Konsequenz, dass man vielleicht nicht immer die Gute ist. Aber damit kann ich leben. Da ist mir meine Gesundheit irgendwie wichtiger. Und ich weiß aber auch, wenn ich das jetzt weiter mache, dann sieht es für mich nicht gut aus. Dann würde das mit dem Rücken wieder schlechter werden. Das ist ja gerade der Schulter- und Nackenbereich, wo man sich so anspannt, hochzieht und in ungünstige Bewegungsabläufe kommt, wenn man gefühlt so viel Druck hat. Da kann man ja auch bei der Arbeit etwas zurück fahren. Also ich arbeite zum Beispiel noch freiberuflich und dann nehme ich bestimmte Termine nicht an und mache Freizeit. Und innerhalb der Arbeit ist es eine Organisationsfrage, dass man sich nicht zu viel anhäuft. Manchmal kann man das nicht vermeiden, aber das merke ich dann schon.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 30.01.2013 geführt.

Judith Goetz ist 41 Jahre alt. Vor beinahe 10 Jahren hatte sie zum ersten Mal eine Blockade in der Halswirbelsäule. Seitdem achtet sie darauf, regelmäßig Sport zu treiben. Sie geht jede Woche Joggen, macht Rückenübungen zuhause und treibt Pilates in einem Kurs. Um schmerzhafte Verspannungen im Nackenbereich zu vermeiden, versucht Judith Goetz, sich nicht zu überarbeiten und durch Atemtechniken in anstrengenden Situationen entspannt zu bleiben. Vor einem Jahr hatte Judith Goetz erneut eine Halswirbelblockade, die sie jedoch nicht von ihrem aktiven Lebensstil abbringen konnte.

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