Patientenbeitrag

Durch bewusst eingeplante Genussmomente sind „Ausrutscher“ in Kerstin Riedels Ernährung viel seltener geworden



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Sicher hab ich auch so Phasen wie gestern zum Beispiel, wo ich dann eine Stange Chips futtere, einfach weil ich Frust hab und nicht mehr kann. Das gibt es und der Mechanismus ist auch da, der verschwindet ja nicht. Aber das passiert nicht mehr so oft. Also nicht mehr ständig wie früher, weil ich einfach auch einen sehr sehr fordernden Job letztendlich habe und öfter ist es eben so, dass ich die Sachen wahnsinnig genieße und auch sehr bewusst einkaufe. Also zum Beispiel liebe ich Müsli, was einfach gut passt. Ich lass mir das immer so selbst zusammenstellen und da kann man dann natürlich auch Schoko mit reinbasteln und so, also das ist ja richtig lecker, das ist ja nichts Lustfeindliches und da freue ich mich dann auch wirklich drauf. Oder dass ich morgens einen schönen Kaffee trinke mit ein bisschen Sirup, das ist schon maximaler Genuss. Und es ist nicht selbstverständlich, ich freue mich jedes Mal über die Sachen, auch schönes Obst und so, oder einfach überhaupt viel Obst und das das genieße ich schon sehr. Und die ungesunden Sachen, klar Schoki brauche ich immer mal, aber das ist dann schon ein anderer Genussmoment. Oder ich baue es ins Müsli ein. Das lässt sich ja gut koppeln.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 12.03.2011 geführt.

Kerstin Riedel ist 43 Jahre alt. Seit ihrer Jugend hat sie Rückenprobleme und erlitt einen Bandscheibenvorfall. Sie veränderte ihre Lebensweise und hat heute ihre Rückenschmerzen mit viel Bewegung, gezieltem Rückentraining und gesunder Ernährung im Griff.

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