Patientenbeitrag

Walter Sieverts positive Grundeinstellung hilft ihm, mit Rückschlägen umzugehen und seine Ziele der Krankheit entsprechend anzupassen



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Positive Grundeinstellung ist auch, dass ich also heute noch das leisten kann, was vor fünf Jahren ging. Zum Beispiel mit Wandern wegen mir, das ist auch Positives. Arbeit geht ja noch. Der Rollstuhl ist noch ganz weit weg. So ungefähr, also das sind ja auch alles solche Sachen, wo man sagt, „brauche ich ja nicht zu lamentieren“. Ja, wenn man dadurch solche hehren Ziele hat und sich dann sagt, “eigentlich wollte ich ja noch auf den Kilimandscharo hoch” – das wird nun nichts mehr, na da sollte man doch die Ziele etwas herunterfahren. Aber so kleine Herausforderungen sollte man einfach testen, und man muss das Scheitern dann auch hinnehmen und darf dann auch nicht wieder lamentieren. Sagen, “ok, Grenzen erkannt, bis dahin und dann ist Schluss.“ So und wenn man das alles so akzeptiert, das was man hat, was man kann, und das auch nutzt – na dann ist doch alles in Ordnung. Da muss man doch nicht negativ gestimmt sein.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 24.03.2011 geführt.

Walter Sievert ist 61 Jahre alt. Er leidet an Morbus Bechterew. Durch eine verzögerte Diagnose und jahrelange Bürotätigkeit nahm die Erkrankung bei ihm einen ungünstigen Verlauf. Walter Sievert wurde mehrmals an der Hüfte operiert. Heute achtet er darauf, sich genügend zu bewegen, regelmäßig Gymnastik zu betreiben und sich die notwendigen Ruhephasen zu gönnen. Auf diese Weise kann er mit der Erkrankung umgehen.

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