Patientenbeitrag

Für Walter Sievert war es enorm wichtig, sich ausführlich über die Krankheit Morbus Bechterew zu informieren



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Wenn man sozusagen völlig uninformiert ist als Patient, kennt man ja nicht die Zusammenhänge, was alles passieren kann im Verlaufe dieser chronischen Erkrankung. Es ist ja chronisch, nicht heilbar. Man kann was dagegen tun, aber man muss auch die ganzen Symptome kennen, die auf einen zukommen können, oder aber man tauscht sich aus unter den Patienten oder man bespricht das mit seinem Arzt, ob dieses oder jenes Symptom eventuell mit Morbus Bechterew zusammen hängt. Also informiert sein ist ein wesentlicher Faktor, bewusst mit dieser Krankheit umzugehen. Wir wissen alle, dass wir sie nicht besiegen können, aber wir können dagegen was tun, um mehr Lebensqualität zu erreichen.

Jeder Patient hat auch seine eigene Verlaufsform des Morbus Bechterew. Es kommen noch viele zusätzliche Erkrankungen hinzu, sicherlich auch in Abhängigkeit des Immunsystems – jeder hat eine andere Ausprägung des Immunsystems, da gibt es auch eine genetische Komponente. Und natürlich auch: „Wie ist mein Tagesablauf? Ernähre ich mich vorteilhaft? Rauche ich zu viel? Trinke ich zu viel? Bewege ich mich zu wenig? Das sind alles Faktoren, was jetzt Lebensqualität auch ausmacht.

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Das Interview wurde am 24.03.2011 geführt.

Walter Sievert ist 61 Jahre alt. Er leidet an Morbus Bechterew. Durch eine verzögerte Diagnose und jahrelange Bürotätigkeit nahm die Erkrankung bei ihm einen ungünstigen Verlauf. Walter Sievert wurde mehrmals an der Hüfte operiert. Heute achtet er darauf, sich genügend zu bewegen, regelmäßig Gymnastik zu betreiben und sich die notwendigen Ruhephasen zu gönnen. Auf diese Weise kann er mit der Erkrankung umgehen.

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