Patientenbeitrag

Bei einem reichhaltigen Speisenangebot weiß Kerstin Riedel sich mit kleinen Tricks zu reglementieren



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Ich lebe in 4- und 5-Sterne-Hotels. Das ist nicht immer einfach, weil die Restaurants meistens entsprechend sind. Das heißt das Frühstück ist immer unproblematisch, da esse ich Müsli, weil ich es echt gerne esse. Ich weiß, dass es sehr viele Kalorien hat, aber das passt für mich so, ich weiß so ungefähr welche Menge und nehme noch ein Pfund Obst dazu, alles super. Aber mittags und abends gibt es in meinem Alltag in der Regel 3-Gänge-Menüs und das geht gar nicht. Und so dieser Schritt, erstmal in den Pausen sich zurückzuhalten, da stehen ja auch immer alle möglichen Sachen rum, ist auch ganz schwierig. Sich da zurückzuhalten und wenn überhaupt ein bisschen Obst zu essen oder halt einmal einen Keks aber nicht 50. Ich esse grundsätzlich mittags Salat im Hotel, immer, das wissen auch alle schon. Und sonst vielleicht ein bisschen Brot und Suppe manchmal, aber kein 3-Gänge-Menü. Ich lass grundsätzlich immer das Dessert weg mittags, weil es einfach nicht geht. Und abends versuch ich, da schaff ich das nicht immer nur beim Salat zu bleiben, das finde ich auch nicht so ganz gesund, aber ich versuche immer entweder Salat und Dessert oder einen kleinen Hauptgang oder so, aber nicht, dass man sich so abfüllt. Weil man kennt ja dann so seine Mechanismen: Wenn ich viel esse, dann trinke ich auch sehr viel Bier, also ‘sehr viel’ heißt bei mir zwei Gläser, dann bin ich völlig betrunken. Wenn ich dann aber völlig betrunken bin, dann esse ich wie blöd. Dann futter ich noch die Minibar leer und das kennt man ja. Also das heißt, ich trinke meistens ein Glas oder zwei oder drei Tee, bevor ich mein Bier trink, dass es nur eins bleibt. Also man hat solche Tricks dann, die angenehm sind, die jetzt nicht Verzicht sind, das kann ich nicht, find ich auch nicht gut, aber die halt für mich funktionieren. Zwei drei Gläser Tee vor einem Bier, dann hab ich nicht mehr so viel Durst, ganz klar, und bin dann glücklich mit meinem einen Bier und nehme wie gesagt keine drei Gänge, sondern eineinhalb oder so und damit geht es dann an sich ganz gut.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 12.03.2011 geführt.

Kerstin Riedel ist 43 Jahre alt. Seit ihrer Jugend hat sie Rückenprobleme und erlitt einen Bandscheibenvorfall. Sie veränderte ihre Lebensweise und hat heute ihre Rückenschmerzen mit viel Bewegung, gezieltem Rückentraining und gesunder Ernährung im Griff.

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