Patientenbeitrag

Ob Treppensteigen oder Stadtbummel – Erika Wuttke kann durch ihre regelmäßige Bewegung den Alltag genießen und kulturelle Möglichkeiten wahrnehmen



War der Beitrag hilfreich?
Text ein- und ausblenden

Man wird ja dann auch nicht jünger, man wusste dann, woran es lag und dann wusste man, was einem hilft. Und wenn ich das dann einmal mache, mache ich es auch richtig. Wenn Sie aber die Übungen nicht exakt machen, es geht alles über den Kopf, wenn Sie die nicht exakt machen, haben die auch keine Wirkung.
Beispielsweise heute früh habe ich es schleichen lassen, weil ich gestern ja so aktiv war im Wasser. Das kann man mal machen, aber morgen geht es wieder los. Weil mir das einfach hilft, weniger oder an manchen Tagen gar keine Schmerzen zu haben und immer noch laufen zu können, immer noch meine Treppen steigen zu können, keine Schwierigkeiten zu haben in der zweiten Etage, und, wenn es draußen nicht glatt ist, jeden Tag raus gehen kann und mich zu freuen, jetzt schon wieder blühen die Gänseblümchen und die Vögel zwitschern und ich kann auch eben dann wieder mit der Straßenbahn, wenn kein Glatteis ist, in die Stadt fahren und kann bisschen bummeln gehen im Rahmen meiner Möglichkeiten.
Also ich finde dann schon Dinge, die möglich sind, oder ich gehe eben doch mal ins Museum, muss ich ja nicht immer herumlaufen, kann ich mich ja auch dort mal hinsetzen.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 27.01.2011 geführt.

Erika Wuttke ist 80 Jahre alt. Aufgrund einer Skoliose hat Erika Wuttke seit vielen Jahren chronische Rückenschmerzen. Vor 20 Jahren hat sie ihren Lebensstil drastisch geändert. Sie macht täglich Rückenübungen und besucht einen Wassergymnastikkurs, ernährt sich vollwertig und gönnt sich jedes Jahr eine Kur.

Alle Beiträge von Erika Wuttke

Schlagworte:

Neuen Kommentar verfassen






* Pflichtangaben