Patientenbeitrag

Durch realistische und ehrliche Ziele schafft sich Simone Mehring stets Erfolgserlebnisse



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Das Erste und das Wichtigste ist, dass man versuchen muss, realistisch zu bleiben. Oft sind diese Sachen dadurch entstanden, dass dann jetzt so ein Punkt kommt, wo man sagt, „jetzt ab heute mache ich alles anders“. Und ich bin ein Mensch, der sich furchtbar konkrete Ziele setzt. Super konkrete Ziele. „Ich will heute Morgen einmal um den Block gehen. Ist das machbar? Ja oder nein. Ja.“ Ich kann feststellen, habe ich es erledigt oder nicht. „Ich mache ab heute alles anders, stehe ich jetzt mit dem linken Bein zuerst auf oder mit dem rechten? Womit bin ich denn sonst immer aufgestanden? Was ist denn jetzt alles und was ist denn anders?“ Und ich muss schon anfangen, mich für Sachen belohnen, die klein sind. Die wirklich winzig sind. Und ich habe Erfolg. Und das wichtigste ist, das habe ich für mich herausgefunden, das klingt total bescheuert aber, ich muss Erfolg haben. Es spielt keine Rolle, wie groß mein Erfolg ist. Ich meine, ich kann natürlich, ich habe jederzeit die Chance, mich zum Affen zu machen und zu sagen „das ist mir zu klein, ich nehme mir was Großes vor“ aber wenn ich da hinten pompös gescheitert bin, dann sieht das vielleicht toller aus, aber ich bin trotzdem gescheitert. Das bringt nichts. Also wenn ich Erfolg haben will, dann muss ich einfach hingehen und sagen „OK wo stehe ich denn jetzt wirklich?“ – unangenehmer Moment. Gibt überall diese Rollen und widerlich und das ist auch nicht schön, ja ich werde nicht über Nacht zur Prinzessin. Nein, also das klappt nicht. Ich kann mir da einen in die Tasche lügen, das kann ich natürlich, aber ist nicht mein Ziel, ich will doch gerade was für mich erreichen. Da muss man ein bisschen ehrlich mit sich sein und einfach sagen „was bin ich und wo will ich denn hin?“ und sich selber auch im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten sagen, „wenn ich das erreiche, ist das für mich ein Fortschritt“.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 20.02.2011 geführt.

Simone Mehring ist 46 Jahre alt. Mit Anfang 40 bekam sie heftige Rückenschmerzen, woraufhin sie ihr regelmäßiges Lauftraining deutlich einschränken musste. Durch ihre intensive Ursachensuche und einen aktiven Lebensstil mit Gymnastik, gezielten Dehnübungen und ausgewogener Ernährung hat sie heute kaum noch Rückenschmerzen.

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