Patientenbeitrag

Simone Mehring fühlt sich selbst dafür verantwortlich, durch ausreichende körperliche Aktivität ihre Lebensqualität möglichst lange erhalten



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Ich versuche es zweimal am Tag zu machen und jetzt ist es aber so, die Rückenschmerzen sind so gut wie gar nicht mehr da. Da werde ich wieder schluderig, wenn es wieder anfängt, sag ich „bist ein Idiot bist ja selber schuld“ und dann mache ich wieder mehr. Und ich mache, wenn ich Krafttraining mache, ein ganz ausgedehntes Turnprogramm auf der Matte. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn ich das Ganze jetzt nicht gemacht hätte, hätte ich möglicherweise schon gerissene Achillessehnen. Ich wäre ein Dauerpatient in der Rückentherapie ganz bestimmt. Ich denke mir einfach, ich will gerne alt werden, aber nicht 20 Jahre davon im Bett liegen und siechen und das geht nicht, wenn man sich nicht rechtzeitig um seine Knochen kümmert. Ich will nicht und das habe ich ja in meiner eigenen Hand und da bin auch ich verantwortlich und niemand anders, auch kein Arzt, ob er nun unfähig ist oder nicht, spielt keine Rolle. Ich muss dafür Sorge tragen, dass mein Körper das kann. Und das kann er nur wenn ich mit ihm so umgehe, wie er es braucht. Das muss ich natürlich versuchen. Und wenn ich dann keine Lust mehr habe, kann ich sagen „kannst ja immer noch aufgeben“.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 20.02.2011 geführt.

Simone Mehring ist 46 Jahre alt. Mit Anfang 40 bekam sie heftige Rückenschmerzen, woraufhin sie ihr regelmäßiges Lauftraining deutlich einschränken musste. Durch ihre intensive Ursachensuche und einen aktiven Lebensstil mit Gymnastik, gezielten Dehnübungen und ausgewogener Ernährung hat sie heute kaum noch Rückenschmerzen.

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