Patientenbeitrag

Mit Sport etwas für die eigene Gesundheit zu tun, hat für Beatrice Arendt eine sehr hohe Priorität


Ich habe es zumindest auch schon durch meine bisherigen Tätigkeiten in ehrenamtlichen Vorständen und so weiter festgestellt, dass die Männer einen Anspruch haben. Dass sie sagen, “Ich gehe einmal die Woche in die Sauna oder ich spiele einmal die Woche Tennis” und wenn wir dann Vorstandssitzung hatten und das war gerade an dem Abend wo dieser Mann Tennis spielte, dann konnten wir zu 100 Prozent davon ausgehen, dass der nicht da war. So und dann habe ich mir irgendwann mal gesagt, “Wieso sagen die Frauen sich das nicht? Das ist mein Anspruch und mir ist das egal, was da gerade für ein Termin läuft, ich mache das. Und so ist das nach und nach gekommen, dass ich dann auch bei den Aktivitäten, die ich mache, mir meinen eigenen Anspruch setze. Der ist wichtiger als die ehrenamtliche Geschichte in dem Verein, weil es um meine Gesundheit geht und in meinem Körper muss ich ja noch ein bisschen länger leben. Ich muss heute vorsorgen und nicht erst, wenn ich im Ruhestand bin, weil dann habe ich vielleicht schon gewisse Situationen verpasst, die ich hätte auffangen können. Was ich heute machen kann, das heißt, ich kann heute schon dafür sorgen, dass meine Muskulatur beweglicher bleibt und dass ich meine Gelenke beweglicher halte. Und das ist für mich sehr wichtig, so dass ich das mittlerweile in der Prioritätenliste ganz weit oben angesetzt habe.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 19.02.2011 geführt.

Beatrice Arendt ist 55 Jahre alt. Mit etwa 40 Jahren erlitt sie einen Bandscheibenvorfall. Die anhaltenden Schmerzen und eine belastende berufliche Situation bedingten bei ihr eine Depression. Mit der Kombination von gezieltem Rückensport, Therapie und bewusster Entspannung ist es Beatrice Arendt gelungen, ein großes Stück ihrer Lebensqualität zurückzugewinnen.

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