Patientenbeitrag

Beatrice Arendt nimmt sich regelmäßig Zeit für bewusste Entspannungsübungen


Ich habe ein Zimmer zurecht gemacht, wo ich nur mit so einer Übungsmatte am Fußboden was machen kann. Durch die Musikanlage hier unten, lege ich dann eine entsprechende CD von Jacobsen, die ich bekommen habe, rein. Und ich habe oben einen Empfänger, sodass ich das dann auch mitbekomme, was die für Anweisungen geben. Zum Beispiel die Muskelanspannung und das man die Muskelanspannung eine gewisse Zeit halten und den Muskel dann konzentriert entspannen soll, weil der Körper teilweise die Entspannungsphase nicht mehr hinkriegt. Und dass ich dann eben von den Händen an, über die Arme, über den ganzen Körper, nachher bis zu den Beinen hin, sage ich mal, die ganze Abfolge entsprechend der CD durcharbeite. Ich versuche wirklich von oben bis unten jeden Muskel zu erwischen, so dass ich dann wirklich auch angespannt habe und konzentriert entspannt habe. Und das bringt auch eine ganze Menge. Bloß es ist wieder so, man muss sich die Zeit dazu wirklich nehmen. Wenn man die Sache immer vor sich herschiebt und sagt, “Morgen habe ich auch noch Zeit dazu”, nein.
Also das mache ich in der Regel am Wochenende und es kann sein, dass ich mal ein Wochenende dazwischen habe, wo ich das nicht mache. Dann gehe ich vielleicht mit einer Arbeitskollegin spazieren, das ist für mich auch eine Alternative. Und sonst versuche ich das immer mal eine Stunde am Wochenende einzulegen.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 19.02.2011 geführt.

Beatrice Arendt ist 55 Jahre alt. Mit etwa 40 Jahren erlitt sie einen Bandscheibenvorfall. Die anhaltenden Schmerzen und eine belastende berufliche Situation bedingten bei ihr eine Depression. Mit der Kombination von gezieltem Rückensport, Therapie und bewusster Entspannung ist es Beatrice Arendt gelungen, ein großes Stück ihrer Lebensqualität zurückzugewinnen.

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