Patientenbeitrag

Die Erinnerung an den Leidensdruck motiviert Christine Wagner zu ihrem regelmäßigen Sportprogramm



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Da fing das ja dann an, dass ich das versucht habe in meinen Alltag zu integrieren. Ja, also so gut es geht das täglich zu machen. Ja und ich muss sagen, es ist eine Sache, also ich habe es für mich festgestellt, auch wenn ich andere Leute beobachte, es ist eine Sache wie stark der Leidensdruck ist. Ja, also wenn der Leidensdruck groß genug ist, dann verändern sie was, dann machen sie das und dann machen sie es einfach auch regelmäßig. Und ich hatte so dermaßen Schmerzen, auch damals mit diesem Morbus Bechterew. Ich hatte es ja. Ich habe es ja nicht, aber ich hatte so dermaßen Rückenschmerzen, ich konnte mich nicht mehr rühren. Manchmal ja war es ganz schlimm. Ja und deswegen hat man ja damals schon gedacht, das kommt ja in Schüben, dass das entsprechend so ist und wenn ich mir das jetzt heute überlege, dann kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen. Ja, ich kann mir das gar nicht mehr vorstellen. Seitdem das mit dieser Lumbago da vorbei ist, das war ja nochmal so eine kurze heftige Attacke, das war also so, dass es ganz schlimm war, hat vielleicht eine Woche gedauert oder so.
Ja, dann habe ich mich ruhig verhalten und habe gedacht, okay das ist halt jetzt so, das geht auch wieder vorbei. Und es ging ja wieder vorbei. Ja und dann hab ich wieder angefangen langsam mit meinem Sport und mit Rückenübungen und so. Und dann habe ich mich dann wieder entsprechend auf die Höhe gekriegt.

Christine Wagner
Das Interview wurde am 10.02.2011 geführt.

Christine Wagner ist 51 Jahre alt. Aufgrund starker Rückenschmerzen wurde bei ihr vor 10 Jahren (irrtümlich) Morbus Bechterew diagnostiziert. In intensiver Auseinandersetzung mit dieser Krankheit hat Christine Wagner ihr Verhalten und ihre Einstellungen überdacht und verändert. Durch regelmäßige Bewegung, gezielte Übungen und einen anderen Umgang mit Stress ist sie mittlerweile schmerzfrei.

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