Patientenbeitrag

Caroline Fischer hat Sitzhilfen wie Keilkissen und Gymnastikball ausprobiert und benutzt nun ein aufblasbares Sitzkissen



War der Beitrag hilfreich?
Text ein- und ausblenden

Ich habe mir so ein Sitzkissen gekauft. Nur zur Hälfte Luft rein, das ist phantastisch. Das ist ganz einfach so ein Luftkissen. Machen sie nicht die ganze volle Luft drauf, nur die Hälfte, dann können sie schön ausbalancieren. Da sind sie immer in Bewegung. Du stärkst damit die Muskulatur, weil du dich immer wieder verlagerst und es tut eben gut. Es ist nicht so hart, wenn du manchmal auf solchen Stühlen sitzt, die so hart sind, wo du sagst, „nein, hier möchte ich nicht lange auf so etwas sitzen“. Das nehme ich auch manchmal mit. Ich war jetzt mit der Busreise auf einem Kurztrip, da habe ich das auch mitgenommen. Denn man sitzt ja doch etwas länger. Und das hat mir gut getan, weil ich das ausbalancieren konnte. Das fand ich toll. Man kann auch einen Ball nehmen, aber der ist nicht so effektiv. Das Keilkissen habe ich auch, aber das nehme ich mehr, wenn es mir schlecht geht. Wenn ich sage, „heute ist so ein Tag… geht nicht“ – dann nehme ich das. Aber da musst du immer aufpassen, auf was du sitzt und so weiter, weil du die Höhe dann vom Rückenteil bestimmen musst, weil es sonst punktlos ist.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 19.06.2012 geführt.

Caroline Fischer ist 55 Jahre alt. Im April 2009 erlitt sie einen Bandscheibenvorfall, der im Dezember 2009 operiert wurde. Daraufhin musste Caroline Fischer mehrmals zur Reha. Heute geht sie einmal pro Woche zur Rückengymnastik, macht täglich zu Hause kurze Übungen, um beweglich zu bleiben und achtet insgesamt auf eine rückengerechte Haltung.

Alle Beiträge von Caroline Fischer

Schlagworte:

Neuen Kommentar verfassen






* Pflichtangaben