Patientenbeitrag

In der Sportgruppe kann sich Walter Sievert mit anderen austauschen und seinen Bewegungsapparat gezielt trainieren



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Ganz ganz wichtig ist natürlich eine gymnastische oder sportliche Betätigung. Das mache ich zwei Mal in einer speziellen Morbus-Bechterew-Gymnastikgruppe. Einmal Wassergymnastik – damit verbunden ist auch therapeutisches Schwimmen, aber auch zum Beispiel Aquajogging. Das dient der Kräftigung der Muskulatur. Wichtig ist für mich und da spielt auch das Gruppenerlebnis eine ganz große Rolle, dass man mit Gleichbetroffenen zusammen kommt, damit man also sieht, man ist nicht nur alleine mit seinen Problemen und dann relativieren sich auch viele Probleme. Auch Schmerzen relativieren sich  dadurch. Und ich mache diese Gruppengymnastik bereits seit 20 Jahren.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 24.03.2011 geführt.

Walter Sievert ist 61 Jahre alt. Er leidet an Morbus Bechterew. Durch eine verzögerte Diagnose und jahrelange Bürotätigkeit nahm die Erkrankung bei ihm einen ungünstigen Verlauf. Walter Sievert wurde mehrmals an der Hüfte operiert. Heute achtet er darauf, sich genügend zu bewegen, regelmäßig Gymnastik zu betreiben und sich die notwendigen Ruhephasen zu gönnen. Auf diese Weise kann er mit der Erkrankung umgehen.

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