Patientenbeitrag

In der richtigen Gemeinschaft erhöht sich für Simone Mehring der Spaßfaktor beim Sport



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Viel mit anderen Leuten zusammen machen und zwar mit Leuten, die auf demselben Niveau anfangen wie man selbst. Damit man da auch anfangen kann und stolz auf seine Erfolge sein kann und nicht mit jemand anfangen, der sowieso schon richtig super fit ist. Es sei denn, das ist ein Trainer, dann ja. Also einfach Bewegung so viel wie geht. In einer Gruppe egal was, es spielt wirklich keine Rolle. Man kann diese klassischen Bauch-Beine-Po-Kurse anfangen oder wie auch immer das gerade heißt, das spielt keine Rolle, es ist auch fast egal, was das ist. Und wenn man die Gelegenheit hat mit einem Trainer, ist immer gut. Und wenn man Bock hat, das dann wirklich auch zu kombinieren. Und gucken, wie man sich selber motiviert. Es gibt Leute, die brauchen Wettbewerb. Ja dann spielen wir Tennis. Dann gibt es Matches, dann gibt es Gewinner und Verlierer. Oder es gibt Leute, die sind mehr ein bisschen eigenbrötlerisch. Die brauchen, wenn die in einer Gruppe sind, dann eben Laufen. Dann gibt es zwar Interaktion über Reden und Quatschen oder so aber kein Teamspiel beim Volleyball. Oder die Leute, die absolute Teamplayer sind, die machen eben Gruppensportarten. Oder so was. Oder wenn jemand sagt, „ich bin noch viel zu dick, wenn ich mich bewege, dann überlaste ich meine Gelenke“ ja dann geh schwimmen. Es geht immer was. Irgendwas geht immer. Und das hilft einfach. Oder mit den Kindern turnen. Das macht total viel Spaß. Kinder kriegt man sofort dazu und wenn ich irgendwo zu Besuch bin und es gibt kleine Kinder und dann heißt es „ja ab in den Garten“ dann gehe ich mit in den Garten. Dann fange ich an mit ihnen rumzuturnen. Ich sage, „guck mal dies, kannst du das, hast du mal versucht, einen Kopfstand zu machen, kannst du Radschlagen, zeig mal“ und so dann turnt man automatisch mit. Das geht alles. Also Ausreden gibt es viele, aber eigentlich nicht viele die wirklich gelten.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 20.02.2011 geführt.

Simone Mehring ist 46 Jahre alt. Mit Anfang 40 bekam sie heftige Rückenschmerzen, woraufhin sie ihr regelmäßiges Lauftraining deutlich einschränken musste. Durch ihre intensive Ursachensuche und einen aktiven Lebensstil mit Gymnastik, gezielten Dehnübungen und ausgewogener Ernährung hat sie heute kaum noch Rückenschmerzen.

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