Patientenbeitrag

Seine Freude an der Natur kombiniert Walter Sievert mit dem Ziel, sich regelmäßig zu bewegen



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Das Wandern zum Beispiel, das mache ich natürlich bewusst. Aber wiederum muss ein gewisser Spaßfaktor auch mit dabei sein. Und ich erfreue mich wirklich an der Natur, an an dieser abwechslungsreichen Natur, was man so in einer Großstadt nicht unbedingt hat. Und natürlich macht es in großen Kleingruppen oder zu zweit auf jeden Fall mehr Spaß als wenn man alleine durch die Landschaft zieht und das eher so eine Art Trainingsstatus dann hat. Bei mir ist es an sich ein sehr dominanter Faktor, die Natur, und ich kombiniere das eben mit kurzen Wanderungen, so möchte ich das sagen.

Vier bis fünf Kilometer, mit Pausen, kurzen Pausen dazwischen, weil die sich halt ergeben durch einen Rastplatz oder durch einen Aussichtspunkt eben zum Beispiel. Aber ansonsten… Am Stück geht das, aber danach merke ich, dass der Spaßfaktor sehr zurück geht und man an sich die ganze Sache wieder beenden möchte.

Drei bis vier Stunden kommen dann schon zusammen. Aber das ist dann auch wirklich das äußerste, mehr geht einfach nicht. Das wäre vielleicht auch gar nicht gut. Ich muss niemanden was beweisen. Also die Leistung oder der Leistungsgedanke sollte sehr untergeordnet sein.

Ich bin immer gern wandern gegangen, aber seitdem ich die Krankheit habe, mache ich das bewusster. Zwar kann ich nicht mehr die Wegstrecken machen, aber ich mache es trotzdem. Also ich treibe mehr Sport als früher.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 24.03.2011 geführt.

Walter Sievert ist 61 Jahre alt. Er leidet an Morbus Bechterew. Durch eine verzögerte Diagnose und jahrelange Bürotätigkeit nahm die Erkrankung bei ihm einen ungünstigen Verlauf. Walter Sievert wurde mehrmals an der Hüfte operiert. Heute achtet er darauf, sich genügend zu bewegen, regelmäßig Gymnastik zu betreiben und sich die notwendigen Ruhephasen zu gönnen. Auf diese Weise kann er mit der Erkrankung umgehen.

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