Patientenbeitrag

Einfach mal rausgehen hilft Christine Wagner auch mit beruflichem Stress umzugehen



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Was hilft mir aus dem Loch? Es ist unterschiedlich. Ja, manchmal ist es das, wenn ich noch nicht joggen war, dass ich dann einfach gehe, weil mir die Natur wirklich ganz viel hilft, muss ich ehrlich sagen.
Das muss gar nicht joggen sein, sondern einfach nur ein Spaziergang oder irgendwie raus. Das hilft mir und wenn ich das schaffe, das dann umzusetzen, dann geht es mir auch besser.
Also früher dann, wenn ich zum Beispiel eine Arbeit hatte, am PC oder so etwas – ich bin nicht aufgestanden, ich habe nicht gegessen, ich habe nicht getrunken, ich habe das Ding fertig machen wollen. Ja, bis es fertig war und am Ende war ich dann fertig, im wahrsten Sinne des Wortes. Ja und das, muss ich sagen, habe ich aber überwunden. Das passiert ganz selten, weil ich jetzt mittlerweile weiß, okay, stehe auf, gehe raus, es hat überhaupt kein Sinn sich jetzt daran zu verbeißen. Ja, da brauchst du nur doppelt, dreifach, vierfach Zeit. Geh raus und nachher hast du es in einer halben Stunde. Und so ist es ja meistens auch.

Christine Wagner
Das Interview wurde am 10.02.2011 geführt.

Christine Wagner ist 51 Jahre alt. Aufgrund starker Rückenschmerzen wurde bei ihr vor 10 Jahren (irrtümlich) Morbus Bechterew diagnostiziert. In intensiver Auseinandersetzung mit dieser Krankheit hat Christine Wagner ihr Verhalten und ihre Einstellungen überdacht und verändert. Durch regelmäßige Bewegung, gezielte Übungen und einen anderen Umgang mit Stress ist sie mittlerweile schmerzfrei.

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