Patientenbeitrag

Wenn sich Walter Sievert ab und zu eine Ruhephase gönnt, geht es ihm besser



War der Beitrag hilfreich?
Text ein- und ausblenden

Und ich spüre auch selber, dass wenn ich einen anstrengenden Vormittag habe, dass ich einfach auch mal am zum Mittag ein bis zwei Stunden mich hinlege und dann kann ich wieder auch besser die zweite Tageshälfte dann angehen. Also diese Ruhephase auf einer richtig flachen Liege, und wenn es sein muss auf dem Teppich, das ist allemal angenehmer als nun konsequent das irgendwie durchzuziehen den Tag.

Ich hab es gemerkt, wenn man sich auf den Teppich legt, dass das eine sehr angenehme Sache ist. Wichtig ist für mich dass es einfach flach ist. Besser als jetzt hier auf die Couch legen, die ist auch relativ fest, wenn man drauf klopf. Also feste Unterlage muss sein oder sollte bei mir zu mindestens sein und richtig flach also nicht mit angehobenen Kopfteil. Das ist also für mich nicht gut schon wegen Halswirbel.

Diese Ruhephasen sollte man, wenn es möglich ist, sollte man sich auch wirklich einfach gönnen.

Da gehört zum Beispiel auch Musik dazu. Musik hat ja einen entspannenden Faktor. Wenn ich mich abgespannt hinlege in aller Ruhe und dann Musik höre, die auch entspannend wirkt – in der Regel muss das nicht unbedingt Hard Rock sein, aber in die Richtung Klassik geht, klassisch angehauchte Musik, dann wirkt sich das natürlich auch unheimlich auf den Körper aus.

Diese halbe Stunde Ruhephase wirkt an sich motivierend oder man bringt mehr Leistung dann in der zweiten Tageshälfte. Das ist definitiv so. Und so geht es mir dann auch. Wenn ich Ruhephasen absolviert habe, dann bin ich auch wieder mehr motiviert und kann ich auch wieder mehr Leistung dann bringen.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 24.03.2011 geführt.

Walter Sievert ist 61 Jahre alt. Er leidet an Morbus Bechterew. Durch eine verzögerte Diagnose und jahrelange Bürotätigkeit nahm die Erkrankung bei ihm einen ungünstigen Verlauf. Walter Sievert wurde mehrmals an der Hüfte operiert. Heute achtet er darauf, sich genügend zu bewegen, regelmäßig Gymnastik zu betreiben und sich die notwendigen Ruhephasen zu gönnen. Auf diese Weise kann er mit der Erkrankung umgehen.

Alle Beiträge von Walter Sievert

Schlagworte:

Neuen Kommentar verfassen






* Pflichtangaben