Patientenbeitrag

Statt auf Nahrungsergänzungsmittel setzt Erika Wuttke auf eine ausgewogene Vollwertkost



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Und wenn es dann soweit ist, dann kann man wirklich nur raten zum Einen, die Ernährung umzustellen auf eine gute Vollwertkost. Um Gottes Willen keine sogenannten Hilfsmittel, die es in Massen in der Apotheke gibt. Zink und Selen und was das alles, es ist unsinnig, wenn ich also jetzt wirklich eine gemischte Kost habe aus der eigenen, hier gewachsenen Produktion. Ich muss im Winter keine Erdbeeren und keine Tomaten essen, weil die sowieso nicht schmecken, die schmecken nur nach Wasser und dafür habe ich aber viel Chemie, das muss nicht sein, wir haben so viel Vielfalt jetzt trotz alledem. Und wenn ich das dann auch zum großen Teil roh esse, dann tue ich mir noch was Gutes. Und die Zeit, die das dazu braucht, ja das ist richtig, das ist schon etwas Zeit. Aber die lohnt sich einfach für diese Investition gesunde Ernährung. Und die tue ich ja für mich. Und ich muss auch nicht unbedingt nun immer einen Salat machen, ich kann auch diesen Chicorée mal nur schneiden, den Kern herausnehmen, weil der vielleicht bitter ist – das ist gerade besonders gesund, die Bitterstoffe – und kann das mal dazu essen so wie ein Stückchen saure Gurke. Es gibt ja genug Wintergemüse, die sogar sehr gut schmecken können, Rosenkohl oder auch eine Rübe und Möhren und all so etwas. Oder eben auch Hülsenfrüchte, die sind ja auch sehr gut für die Knochen. Und was sehr gut ist für die Knochen, das ist Kraut. Kraut in jeder Form. Also einen Wirsing zu kaufen oder einen Spitzkohl zu kaufen und den jetzt auch mal schön anzuschwenken mit Öl, mit Olivenöl, mit Zwiebeln und Knoblauch und neuerdings machen wir ja auch immer ein bisschen Ingwer dazu, schmeckt herrlich. Ja, und alleine das Essen macht es aber nicht, auch ein bisschen was Gutes trinken gehört dazu. Also bei mir gibt es wirklich seit zehn Jahren jeden Abend ein Gläschen Rotwein, trockenen, und paar schöne Nüsse und einen Apfel und eine rohe Möhre zur Abendgestaltung.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 27.01.2011 geführt.

Erika Wuttke ist 80 Jahre alt. Aufgrund einer Skoliose hat Erika Wuttke seit vielen Jahren chronische Rückenschmerzen. Vor 20 Jahren hat sie ihren Lebensstil drastisch geändert. Sie macht täglich Rückenübungen und besucht einen Wassergymnastikkurs, ernährt sich vollwertig und gönnt sich jedes Jahr eine Kur.

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