Patientenbeitrag

Mit Yoga hält sich Christine Wagner beweglich und emotional ausgeglichen



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Ja, also Yoga mach ich jetzt auch wieder, weil ich gemerkt habe, dass mein Körper so einrostet. Ja, das Joggen, das verkürzt doch die Muskulatur so ein bisschen und da habe ich gedacht, ich muss auch wieder etwas anderes machen. Dann mache ich jetzt noch Yoga und dann habe ich eine Zeit lang, ab und zu mache ich es immer noch, dieses Duft-Qigong. Ja, das ist auch so eine Bewegungsabfolge, die körperlich ganz gut sein soll. Ich meine, ich persönlich weiß es einfach nicht, weil ich ja jetzt schon immer meine Übungen mache. Deswegen weiß ich nicht, wie es mir gehen würde, wenn ich keine Übungen mache. Weiß ich nicht. Es ist so in meinem Alltag integriert, ja, das gehört einfach dazu. Sodass ich den Unterschied nicht mehr kenne, wie das wäre, wenn ich es nicht mache. Aber ich glaube, das wäre schlimm, weil ich erstens mal nervlich ziemlich daneben wäre, weil mich das beruhigt und körperlich glaube ich, wäre ich auch nicht so fit.
Das mache ich für mich. Aber ich habe natürlich meinen Anfangskurs gemacht, um zu wissen,
wie es geht.
20 Minuten dauert die Yogaeinheit circa und dann mache ich auch so eine Bewusstseinsübung, die mache ich eigentlich auch jeden Tag. Und so eine Übung, also wo ich mich auf mich konzentriere, wo ich das Licht in den Körper rein schicke, die mache ich auch noch. So eine kleine Meditation. Ja, aber es ist schon ein relativ großes Programm, wenn ich es alles durchziehe, ist es schon relativ lang. Gut, das Joggen ist ja sowieso eine andere Zeit, ja und das Yoga und diese Übung, das dauert auch mittlerweile alles zusammen eine knappe halbe Stunde. Ja, ich meine, wenn ich das mal einen Tag zwischendurch aussetze, ist das auch nicht so dramatisch. Da bin ich nicht gleich nervlich völlig daneben. Ja, aber wenn ich es mehrmals aussetze, dann wirkt sich das schlecht auf mich aus, auf meine ganze Psyche, muss ich sagen, wirkt sich das dann schlecht aus. Ich brauche das einfach.
Dann bin ich einfach ausgeglichener. Ich habe das Gefühl ich bin mehr in einer Balance, mehr in meiner Mitte, wenn ich mein Programm mache. Das ist mir einfach wichtig und dafür lasse ich auch wirklich andere Sachen sein.

Christine Wagner
Das Interview wurde am 10.02.2011 geführt.

Christine Wagner ist 51 Jahre alt. Aufgrund starker Rückenschmerzen wurde bei ihr vor 10 Jahren (irrtümlich) Morbus Bechterew diagnostiziert. In intensiver Auseinandersetzung mit dieser Krankheit hat Christine Wagner ihr Verhalten und ihre Einstellungen überdacht und verändert. Durch regelmäßige Bewegung, gezielte Übungen und einen anderen Umgang mit Stress ist sie mittlerweile schmerzfrei.

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