Patientenbeitrag

Auch bei Hausarbeiten wie Wischen oder Staubsaugen achtet Maike Albrecht auf ihre Bewegungsabläufe



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Wenn ich einen Eimer aufnehme, nicht mehr alles allzu schwer machen. Zum Beispiel den Eimer nicht mehr voll mit Wasser füllen. Beim Staubsaugen, beim Aufnehmen von irgendwelchen Gegenständen immer daran denken, den Rücken relativ gerade zu halten. Und auch in einem gewissen Gleichgewicht zu bleiben. Sich Hilfsmittel zu nehmen. Fenster putzen, auch nicht alle auf einmal. Nach und nach.

Beim Saugen möglichst mit langem Rohr, dass man sich nicht so sehr runterbeugt. Also das sind alles so kleine Dinge. Es gibt auch Hilfsmittel, wenn man sich gar nicht mehr bücken kann. Aber solange es noch geht, immer wieder [versuchen] – selbst wenn man sich am Schrank festhält. Versuchen, die Gelenke zu bewegen – das ist ganz wichtig. Also ich versuche das dann trotzdem aufzuheben. Solange ich irgendwie kann, auch gegen den Schmerz mich runter beugen, etwas aufheben. Immer daran denken, dass ich aufrecht bleibe, sich immer wieder mal korrigieren.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 20.06.2012 geführt.

Maike Albrecht ist 70 Jahre alt. Seit eines Sturzes vor acht Jahren leidet sie aufgrund einer Bandscheibenvorwölbung an chronischen Rückenschmerzen. Vor drei Jahren ließ sich Maike Albrecht deshalb an der Bandscheibe operieren. Maike Albrecht geht regelmäßig wandern, fährt im Alltag stets Rad und macht tägliche Früh-Gymnastik. Außerdem leitet sie eine Senioren-Sportgruppe, in welche sie gezielt Übungen für den Rücken einbaut. Gegen die chronischen Schmerzen hat Maike Albrecht zahlreiche Ablenkungsstragien entwickelt und auch eine Psychotherapie in Anspruch genommen.

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