Patientenbeitrag

Ein Morgenspaziergang ist für Winfried Sebein mittlerweile zum Ritual geworden



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Das ist so etwas Ähnliches, was die Leute sagen, die joggen. Das ist dann schon so eine Sucht. Ich bringe meine Frau morgens nach dem Frühstück zur Straßenbahn. Sie fährt weg in die Stadt und dann mache ich sofort meine Runde. Wenn ich nicht mitgehe, meine Runde von hier aus alleine zu starten, das habe ich selten gemacht. Also ist das für mich schon ein Ritual. Ich gehe mit und von dort laufe ich meine halbe Stunde, je nachdem welche Abkürzung ich nehme und gehe dann stramm. Das tut gut. Ich tue etwas für meinen Herz-Kreislauf am Morgen. Ich gehe immer denselben Weg. Sie sagt schon: „Wieso gehst du immer denselben Weg? Das ist doch langweilig.“ Dann sage ich: „Nein, ich gehe einfach den. Mein Körper sagt schon, wie ich gehen soll.“ Es passiert selten, dass ich einen anderen Weg einschlage. Das tut mir auch gut. Und dann sage ich mir: „Jetzt hast du schon eine halbe Stunde Wanderung geschafft und wenn du dann noch Fahrrad fährst, das sind auch noch zweimal 20 Minuten, dann hast du wirklich schon deine Zeit an Sport hinter dir.“ Das tut eben gut, dieser Spaziergang. Laufen würde ich nicht so gerne. Da habe ich auch nicht die Puste. Ich könnte auch nicht fünf Kilometer Dauerlauf machen, da habe ich einfach keine Kondition. Das weiß ich. Aber da mache ich eben etwas anderes.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 28.01.2013 geführt.

Winfried Sebein ist 67 Jahre alt. Er litt jahrelang unter starken Rückenschmerzen. Durch gezieltes Krafttraining und Fahrrad fahren brachte er mehr Bewegung in sein Leben. Außerdem erlernte er Autogenes Training, um sein Stresslevel besser zu kontrollieren. Mittlerweile ist Winfried Sebein beschwerdefrei.

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