Patientenbeitrag

Birgit Dietze schätzt am Fitnessstudio, dass sie dort Bekannte trifft, aber sich trotzdem ihre Termine frei einteilen kann



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Manchmal verabredet man sich. Dann kommt ein Anruf oder irgendetwas kommt dann dazwischen, da ist auch keiner böse. Das ist nicht wie beim Arbeitsplatz oder so. Da ist man völlig frei. Das ist auch das Gute daran. Es muss ja auch Spaß machen. Natürlich gibt es auch persönliche Fitnesstrainer, die das dann etwas anders sehen, aber ich gehe da nicht hin. Man kann das auch dazu buchen. Alles ist möglich. Nichts muss. Es soll ja Spaß machen und nicht verkrampfen. Das ist dann blöd. Dann artet das wieder in Arbeit aus. Das soll es ja nicht sein. Man trifft da ja auch andere. Oder auch Krankengymnastik, das ist ja ein fester Termin. Da muss man hin und dann ist es eine Verpflichtung und Verpflichtungen sind mir lieber als Selbstmanagement. Das weiß ich jetzt.

Abwechslung kann man auch finden. Man redet mal ein bisschen. Dann entstehen auch Bekanntschaften, wenn man da täglich hingeht. Man trifft die Leute in der Sauna, im Ruheraum. Man geht da nicht stur hin. Ist ja wie in der Schule oder beim Studium, da trifft man ja auch Leute, mit denen man sich unterhält. Oder Arbeitsgruppen, da wird ja auch nicht nur gelernt. Das ist da genauso. Da muss man etwas machen. Da kann man sich nicht unterhalten und Kaffee trinken.

Birgit Dietze
Das Interview wurde am 15.01.2013 geführt.

Birgit Dietze ist 42 Jahre alt. Seit ihrer Kindheit leidet sie an einer Skoliose und deshalb chronischen Rückenschmerzen. Gegen die Schmerzen helfen ihr regelmäßiger Sport im Fitnessstudio sowie Ballettunterricht. Aufgrund einer Krebserkrankung hat Birgit Dietze in den letzten Jahren ihren Lebensstil und vor allem ihre Ernährung komplett umgestellt – auch ihr Rücken profitiert davon.

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