Patientenbeitrag

Katja Hoffmann hat ihre Vorbehalte gegenüber Fitnessstudios abgelegt und schätzt deren flexible und wetterunabhängige Nutzung



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Ich habe auch früher große Vorurteile gegenüber Fitnessstudios gehabt. Ich habe vielleicht sogar Scherze darüber gemacht, wenn ich davon gehört habe, dass jemand in ein Fitnessstudio geht. Eine Freundin von mir hat das angefangen, als sie damals ihre Magisterarbeit geschrieben hat. Sie hat mich, nachdem ich nachgefragt habe und dann mein Interesse [bekundete], wie ihr das da geht und ob sie eben nicht genau auf diese Vorurteile dort trifft etc. pp., hat sie mich einfach einmal mitgenommen. Für mich war bei der Wahl des Fitnessstudios wichtig, dass es sehr in der Nähe ist, damit im Prinzip diese Hürde „gehe ich jetzt zum Sport oder nicht“ nicht noch mit der Aufladung „und da brauche ich jetzt auch noch eine halbe Stunde bis ich dort bin und draußen hat es Schneeregen oder sowas“, dass im Prinzip so eine Barriere von vornherein ausgeschaltet ist. Das war für mich bei der Wahl extrem wichtig. Dann war für mich klar, dass ich kein hochpreisiges Fitnessstudio bezahlen kann. Und in Bezug auf die vorher empfundenen Vorurteile: Ich gehe üblicherweise, weil ich das vom Kreislauf her besser vertrage und mir besser tut für den gesamten Tagesverlauf, gehe ich üblicherweise morgens, bevor ich arbeite. Also bevor ich beispielsweise an der Magisterarbeit gesessen habe, gehe ich morgens zum Sport. Und entgegen aller Vorurteile sind zu der Zeit, wenn ich meistens beim Sport bin, sehr viele Rentner dort. Also nicht die Klientel, die man sich vorurteilsgerecht im Fitnessstudio vorstellt. Also auch solche Menschen gibt es dort, die stören mich nicht weiter. Mein Krafttraining mache ich in so einem Frauenbereich, der ist kleiner als der restliche Muskeltrainingsbereich, aber da gehe ich dann hin und mache meine Übungen. Und während ich dort bin, bin ich meistens auch eine von den Jüngeren. Also da gibt es viele Leute weit jenseits der 60, die da regelmäßig zum Sport gehen.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 02.01.2013 geführt.

Katja Hoffmann ist 32 Jahre alt. Seit ihrer Jugend leidet sie unter chronischen Rückenschmerzen und einer leichten Skoliose. Obwohl sie sich nie als sportliche Person wahrgenommen hatte, hat Katja Hoffmann gemerkt, dass sie durch regelmäßigen Sport ihre Rückenschmerzen in den Griff bekommen kann. Seit etwa zwei Jahren geht sie deshalb zum Rückentraining sowie ins Fitnessstudio. Der regelmäßige Sport, ausgiebiges Kochen und ein konsequentes Zeitmanagement helfen Katja Hoffmann beim Stressausgleich.

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