Patientenbeitrag

Anfangs war es für Natalija Schmidt schwer, die veränderte Ernährung auch in der Familie durchzusetzen



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Als unser Sohn noch zusammen mit uns lebte, wollte er nicht auf Fleisch verzichten. Und das war schwierig für mich. Ich wollte weniger Fleisch essen, aber ich musste etwas Kräftiges mit Fleisch kochen. Er hat Sport gemacht und brauchte natürlich mehr Ernährung in diese Richtung, aber ich brauchte das nicht. Das war schwer. Und mit meinem Mann auch, er wollte auch immer Fleisch essen. Aber jetzt sind wir überein gekommen, dass wir nach Möglichkeit weniger Fleisch und mehr Fisch essen – oder ganz ohne Fleisch. Jetzt gibt es einige Tage bei uns in der Woche, zwei Tage, wo wir etwas ohne Fleisch machen. Das war sehr schwierig in der Familie, aber es funktioniert heute. Und ich freue mich, dass es geklappt hat. Weil man doch auf die Ernährung achten und bewusst essen und trinken muss. Ich kann sagen, dass ich fast keinen Bauch habe, was mich richtig freut. Und mein Gewicht kann ich jetzt in einem gewissen Rahmen halten. Ja, es war die erste Zeit schwierig. Du hast eventuell im Kopf, „Ich muss jetzt Fleisch essen“, aber jetzt habe ich diese Gedanken nicht mehr. Wenn ich kein Fleisch habe, tut mir das gut.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 27.03.2013 geführt.

Natalija Schmidt ist 51 Jahre alt. Als sie vor 15 Jahren begann im Senioren-Pflegedienst zu arbeiten, bekam sie starke Rückenschmerzen. Daraufhin fing Natalija Schmidt an, mehr Sport zu treiben: Tägliche Gymnastik zuhause ist mittlerweile genauso Routine wie ein täglicher Spaziergang und regelmäßiges Radfahren im Park. Einmal die Woche geht Natalija Schmidt ins Fitnessstudio. Durch den Sport, einen Berufswechsel und gezielte Entspannungsstrategien hat Natalija Schmidt ihre Rückenschmerzen mittlerweile gut im Griff.

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