Patientenbeitrag

Das Krafttraining wirkt sich positiv auf Daniel Klee Selbstbewusstsein und Körperhaltung aus



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Ich sehe das an meiner Körperhaltung. Ich gucke mich dann im Spiegel an und je nachdem wie ich da stehe, ohne bewusst bestimmte Körperpartien anzuspannen, sehe ich schon, auf was für einem Leistungsstand ich mich gerade befinde. Und dadurch, dass ich weiß, dass dieses innere und äußere Befinden bei mir ganz stark zusammenhängen, spüre ich das natürlich auch von innen. Also darauf achte ich: „Wie stehe ich da? Wie bewege ich mich?“ Und ich merke dann auch, ob ich mich stark fühle oder nicht. Vor allem im Hals- und Schulterbereich. Auch beim Laufen gibt es manchmal Zeiten, da laufe ich nicht locker und dann merke ich aber auch, wenn ich dann wieder locker laufe. Und das hat dann auch etwas mit meinem inneren Befinden zu tun, ob ich gut drauf bin, ob ich mich sicher fühle und ob ich Freude an irgendwas habe. Ich habe da ganz lange nicht dran geglaubt. Ich habe das für ganz großen Humbug gehalten, bis ich es dann selbst erlebt habe. Diese Erfahrung finde ich einfach grandios. Aber manchmal muss ich da eben nachhelfen. Es ist wirklich so, dass ich sozusagen durch äußere Einflussnahme dazu beitragen kann, dass ich stärker bin oder dass ich mich stärker fühle und dadurch auch gleich besser drauf bin. Also wenn ich eine halbe, dreiviertel Stunde Krafttraining mache im Kraftraum, dann ist man irgendwie so aufgepumpt oder wie man das sagen soll und läuft dann natürlich auch kräftiger und aufrechter. Und auf einmal fühlt man sich auch besser. Da fühle ich mich gekräftigt und stark. Das ist einfach ein gutes Gefühl. Da wird bestimmt auch irgend was ausgeschüttet, wenn man sich da anstrengt. Also es tut einfach gut. Und deswegen ist das auch eine gute Strategie zu sagen: „Ich gehe jetzt Sport machen. Ich bewege mich jetzt. Ich renne drei Runden um den Block.“ Dann kommt diese Aktivität zusammen und ich habe das Gefühl, dass ich mich gefordert und ein bisschen Kraft in mich reingepumpt habe. Dann fühle ich mich auch besser. Und das ist das, was ich meinte, mit dieser positiven Erschöpfung. Dass das einfach auch zu diesem inneren Wohlbefinden beiträgt und einem von innen heraus Kraft gibt, stärkt und stützt.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 14.01.2013 geführt.

Daniel Klee ist 33 Jahre alt. Schon seit er 21 ist, leidet er unter Rückenschmerzen. Durch gezieltes Training im Fitnessstudio, Klettern und Radfahren trainiert er seine Muskulatur. Im Büroalltag achtet er auf genügend Bewegung. Seinen Stress hat er reduziert, indem er ein besseres Zeitmanagement für sich gefunden hat.

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