Patientenbeitrag

Eine Viertelstunde Gymnastik gehört bei Maike Albrecht zum Morgen-Ritual



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Die Morgenübungen sind Programm. Wenn ich Lust habe, dann mache ich am Tag manchmal noch eine halbe Stunde ein paar spezielle Übungen. Das ist aber sporadisch. Also da zwinge ich mich nicht. Also das baue ich schon ab und zu mit ein, aber das ist so nach Lust und Laune.

Es gibt Tage, da mache ich eine Stunde lang. Da überlege ich dann, „ach, das könntest du auch noch machen“ und dann merke ich gar nicht, wie die Zeit vergeht. Oder es gibt mal spontane Empfehlungen. Man liest etwas in der Zeitschrift oder in der Zeitung oder es macht Ihnen jemand im Fernsehen etwas vor und man denkt: „Das könntest du auch probieren. An der Tür oder im Türrahmen. Das machst du jetzt 20 Mal.” Ganz spontan. Das ist auch eine gute Übung.

Das ist ein Ritual geworden. Bei gutem Wetter auch bei geöffnetem Fenster, bei weniger gutem Wetter lasse ich es eben zu. Aber ich habe so einen schönen dicken Teppich im Schlafzimmer, da brauche ich dann nur noch zusätzlich eine Matte und dann mache ich also ganz nach meinem Befinden. Sind so ungefähr zehn, fünfzehn Minuten. Das tut mir gut, da bin ich dann wieder im Lot

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 20.06.2012 geführt.

Maike Albrecht ist 70 Jahre alt. Seit eines Sturzes vor acht Jahren leidet sie aufgrund einer Bandscheibenvorwölbung an chronischen Rückenschmerzen. Vor drei Jahren ließ sich Maike Albrecht deshalb an der Bandscheibe operieren. Maike Albrecht geht regelmäßig wandern, fährt im Alltag stets Rad und macht tägliche Früh-Gymnastik. Außerdem leitet sie eine Senioren-Sportgruppe, in welche sie gezielt Übungen für den Rücken einbaut. Gegen die chronischen Schmerzen hat Maike Albrecht zahlreiche Ablenkungsstragien entwickelt und auch eine Psychotherapie in Anspruch genommen.

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