Patientenbeitrag

Der hohe Mitgliedsbeitrag im Fitnessstudio ist für Winfried Sebein eine Art selbst geschaffene Motivation für den Sport



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Spaß macht das keinen. Spaß macht es mir eher, wenn ich eine Woche lang mit dem Fahrrad an einem Fluss entlang oder über die Alpen fahre. An der Adria war ich letztes Jahr. Das macht dann Spaß, auch wenn ich dabei schwitze und den Berg hoch schieben muss. Das ist aber etwas anderes. Aber ich gehe überwiegend dahin, weil ich weiß, dass es gut ist. Und nicht aus Freude. Es ist ja auch, das wird immer gesagt, kein Sportzentrum, sondern ein Therapiezentrum und das einzige, womit sie sich da laben können, ist ein Wasserspühgerät. Also man drückt einen Knopf und kann immer Wasser trinken, was dann wie aus einem Brunnen rauskommt. Und am wenigsten Freude macht es, wenn man zu Zeiten kommt und es sind viele Leute da. Alleine auch schon von der Luft. Das merkt man schon, da ist kein gutes Klima. Und dann noch an den Geräten warten, also das macht auch keine Freude. Sie stehen da nur dumm rum und gucken zu, wie der andere turnt oder gucken da zum Fenster raus. Es ist doch fast wie eine Pflicht. Ich sage: „Ich muss jetzt da hin gehen. Ich muss für mich das tun.“ Ich habe auch dafür bezahlt. Gut, ich habe schon Rabatt bekommen. Ich habe über 700 Euro bezahlt für zwei Jahre. Der Vorteil ist, ich kann natürlich immer hingehen. Die haben immer offen und lange Zeiten, also von daher – ich könnte normalerweise wirklich dreimal die Woche hingehen. Und wenn ich das dann wieder umrechne, ist es preiswert. Und so wird der innere Schweinehund schon überwunden, weil ich bezahlt habe und es mir gut tut. Ich bin davon überzeugt. Das ist wirklich so. Und das kann ich jedem erzählen, wenn wir davon reden, kann ich die Beispiele alle bringen, die ich habe: Im Grunde waren drei Symptome da und die Diagnose. Und der Erfolg ist jetzt auch da, also muss das ja anspornen.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 28.01.2013 geführt.

Winfried Sebein ist 67 Jahre alt. Er litt jahrelang unter starken Rückenschmerzen. Durch gezieltes Krafttraining und Fahrrad fahren brachte er mehr Bewegung in sein Leben. Außerdem erlernte er Autogenes Training, um sein Stresslevel besser zu kontrollieren. Mittlerweile ist Winfried Sebein beschwerdefrei.

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