Patientenbeitrag

Statt darauf zu warten, bis die Rückenschmerzen unerträglich werden, empfiehlt Katja Hoffmann sich zu präventivem Sport zu motivieren



War der Beitrag hilfreich?
Text ein- und ausblenden

Der Kurs selbst, der ist gut und macht Spaß. Ist auch lustigerweise – also ich treibe ja ansonsten auch Sport und dann eigentlich länger – keine 45 Minuten, sondern normalerweise eigentlich doppelt so lange – aber in diesen 45 Minuten mit einer Trainerin, die das Ganze effektiv macht, kommt man an die gleichen Leistungsgrenzen. Also da wird viel mit dieser Instabilität und dem Zittern, wenn man auf irgendeiner unsicheren Unterlage ist, und so etwas gearbeitet. Und das ist sehr effektiv.

Das einzige, was daran schwierig ist, ist die psychologische Grenze, dass das Freitagabend stattfindet. Vornehmlich zu einer Zeit, wo man schon anfängt, sich für andere Sachen zu verabreden oder sich die Freizeitplanung öfter mit verhakt. Das ist das einzige, was daran schwierig ist. Da muss man dann manchmal eben so eine Motivationsblockade irgendwie ein bisschen überwinden. Aber jedes Mal, wenn ich da bin bzw. da war, bin ich nachher froh. Gehe ich mehrfach nicht hin – das kann sich ja auch mal ergeben: Vor kurzem war die Trainerin mal krank oder es kommen Feiertage dazwischen oder man ist selbst irgendwie erkrankt oder hat keine Zeit. Und wenn ich wirklich mal meinetwegen jetzt einen Monat nicht dort war und das nicht persönlich aufgeholt habe, merke ich das dann ganz schnell selbst, dass mir das Training fehlt. Ja, ich schaffe das, weil einerseits wenn ich da bin, der Sportkurs selbst Spaß macht und es andererseits Spaß macht ohne große Rückenprobleme seinen Alltag bestreiten zu können und dafür muss ich das regelmäßig machen. Sonst kriege ich die Rückenprobleme halt einfach wieder.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 02.01.2013 geführt.

Katja Hoffmann ist 32 Jahre alt. Seit ihrer Jugend leidet sie unter chronischen Rückenschmerzen und einer leichten Skoliose. Obwohl sie sich nie als sportliche Person wahrgenommen hatte, hat Katja Hoffmann gemerkt, dass sie durch regelmäßigen Sport ihre Rückenschmerzen in den Griff bekommen kann. Seit etwa zwei Jahren geht sie deshalb zum Rückentraining sowie ins Fitnessstudio. Der regelmäßige Sport, ausgiebiges Kochen und ein konsequentes Zeitmanagement helfen Katja Hoffmann beim Stressausgleich.

Alle Beiträge von Katja Hoffmann

Schlagworte:

Neuen Kommentar verfassen






* Pflichtangaben