Patientenbeitrag

Meditation mit einer Gruppe und ein eigener Meditationsraum helfen Marie Bernstein, wirklich fast täglich zu meditieren



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Die Meditation ist sozusagen Teil einer anderen Lebenspraxis, die einfach einen hohen Stellenwert in meinem Leben hat. Und von daher muss ich da nicht sagen: „So und jetzt machst du das, weil das deinem Rücken gut tut.“ Die findet schon allein deswegen regelmäßig statt, weil die mit einer Gruppe stattfindet, wo ich dann auch verantwortlich bin dafür, dass das Raum hat und Ort hat und ich einen Schlüssel in der Hand habe dafür. Dadurch hat das einfach einen ganz anderen Stellenwert im Leben. Wir treffen uns nicht täglich, aber ich habe bestimmte Termine, die ich übernehme. Das ist mehrfach die Woche. Ansonsten mache ich das auch alleine. Ich habe einen Ort, an dem es ruhig ist und wo ich das mache. Aber ich habe auch ein aufblasbares Meditationskissen und nehme das mit, wenn ich auf Reisen gehe. Mittlerweile kann ich das so ziemlich überall. Ich könnte das auch in Berlin im Hauptbahnhof aufbauen. Also das ist ein Selbstläufer.

Marie Bernstein
Das Interview wurde am 21.04.2013 geführt.

Marie Bernstein ist 63 Jahre alt. Mit 30 Jahren bekam sie erstmals Rückenschmerzen, die sie zunächst mit Schmerzmitteln und Entlastungsübungen in Schach hielt. Etwa 10 Jahre darauf bekam sie aber erneut starke Schmerzen und Lähmungserscheinungen – ein Bandscheibenvorfall wurde diagnostiziert. Daraufhin befasste sich Marie Bernstein eingehender mit ihrem Körper: Sie ließ sich in Alexander-Technik schulen, geht seitdem regelmäßig ins Fitnessstudio und fährt im Alltag viel Rad. Außerdem hat Marie Bernstein gute Erfahrungen mit Qigong gemacht und meditiert täglich.

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