Patientenbeitrag

Dank einer Rehasportverordnung tut Katja Hoffmann regelmäßig etwas für ihren Rücken und lernt Übungen für Zuhause kennen



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Also es gibt zum einen den Sport, den ich explizit auf die Rückenprobleme hin betreibe und dementsprechend auch stark darauf achte, dass es richtig für den Rücken ist. Und ansonsten scheint es mir grundsätzlich eine Auswirkung zu haben: Wenn ich mich im Alltag viel bewege, tut es dem Rücken auch gut. Also ich bin schon regelmäßig Sport treiben gegangen zu einer Zeit, als ich sehr stark und häufig und immer wieder rückfällig mit dem Rücken zu tun hatte. Die Art des Sports, die da betrieben wird, beziehungsweise wie auch darauf geachtet wird, wie man die Übung ausführt, da unterscheidet sich der Rehasport von den meisten Fitnessstudios. Und weil man im Prinzip, wenn man Interesse daran hat, bei so einer regelmäßigen Geschichte wie dem Rehasport Hilfe zur Selbsthilfe bekommt und so oft bestimmte Übungen wiederholt, dass man eben auch weiß, was man wie anwenden kann und muss, damit es halt mittelfristig und langfristig hilft, empfehle ich genau das weiter. Weil man erst einmal sowieso zu diesem regelmäßigen Rahmen gezwungen ist und wo ich grundsätzlich immer finde, dass erst einmal dieses ritualisierte Vorgehen von „da gibt es einen festen Tag und da ziehe ich mir meine Sportklamotten an und da gehe ich zum Sport“ grundsätzlich zur Überwindung von so einer Hürde ganz angenehm ist. Und wie gesagt, währenddessen macht man ja nicht nur effektiv etwas für den Moment gegen seine Rückenprobleme, sondern kann daraus auch was mit rausnehmen. Und das ist der Grund, warum ich das Menschen, die solche Probleme haben, empfehle. Gerne auch früher. Also es gibt auch jüngere Menschen, die ich kenne, die sich mit Anfang 20 über Rückenprobleme beschweren. Denen versuche ich schon einzuflüstern, dass man recht früh darauf reagieren sollte, weil dann die Auswirkungen von diesen chronischen Beschwerden, die man daraus zieht, auf jeden Fall überschaubarer sind, als wenn man erst anfängt, wenn es richtig weh tut.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 02.01.2013 geführt.

Katja Hoffmann ist 32 Jahre alt. Seit ihrer Jugend leidet sie unter chronischen Rückenschmerzen und einer leichten Skoliose. Obwohl sie sich nie als sportliche Person wahrgenommen hatte, hat Katja Hoffmann gemerkt, dass sie durch regelmäßigen Sport ihre Rückenschmerzen in den Griff bekommen kann. Seit etwa zwei Jahren geht sie deshalb zum Rückentraining sowie ins Fitnessstudio. Der regelmäßige Sport, ausgiebiges Kochen und ein konsequentes Zeitmanagement helfen Katja Hoffmann beim Stressausgleich.

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