Patientenbeitrag

Um ihren Rücken zu entlasten, hat sich Marie Bernstein abgewöhnt, auf dem Bauch zu schlafen



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Wir haben dafür gesorgt, dass wir rückengerechte Matratzen im Bett haben. Ich habe kummervoll mir abgewöhnt, flach auf dem Bauch zu schlafen, weil ich gemerkt habe, dass das deutlich die Rückenkrümmung verstärkt und dass das oft schmerzhaft ist. Ich habe mir dann Lagen im Bett angewöhnt, in denen ich gemerkt habe, das entlastet den Rücken. Denn das war etwas, was sehr schnell dazu geführt hat, dass ich morgens mit Schmerzen aufgewacht bin. Ich habe mir einfach so eine Halbseitenlage beim Schlafen angewöhnt oder wenn ich kurz auf dem Bauch schlafe, dann die Arme so unterzulegen, dass der Rücken nicht in eine Lordose kommt. Das ist dann eine Gewohnheit geworden und dadurch wache ich jetzt nicht mehr mit Rückenschmerzen und zerschlagen auf. Ich habe auch die entsprechenden Kissen ausprobiert, bis ich ein Kissen gefunden habe, was weich genug ist, dass der Kopf nicht abgewinkelt ist. Das ist dann allerdings mehr ein Problem der Halswirbelsäule, dass ich nicht morgens mit Kopfschmerzen aufwache, was ich früher öfter mal hatte.

Marie Bernstein
Das Interview wurde am 21.04.2013 geführt.

Marie Bernstein ist 63 Jahre alt. Mit 30 Jahren bekam sie erstmals Rückenschmerzen, die sie zunächst mit Schmerzmitteln und Entlastungsübungen in Schach hielt. Etwa 10 Jahre darauf bekam sie aber erneut starke Schmerzen und Lähmungserscheinungen – ein Bandscheibenvorfall wurde diagnostiziert. Daraufhin befasste sich Marie Bernstein eingehender mit ihrem Körper: Sie ließ sich in Alexander-Technik schulen, geht seitdem regelmäßig ins Fitnessstudio und fährt im Alltag viel Rad. Außerdem hat Marie Bernstein gute Erfahrungen mit Qigong gemacht und meditiert täglich.

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